Heute ist der 11.05.2026. Ein schöner Tag in Vechta, an dem sich alles um das Mentoring-Programm „Balu und Du“ dreht. Vor einigen Tagen war Silvia Breher, die Parlamentarische Staatssekretärin, zu Besuch beim Caritassozialwerk (CSW) in Lohne. Dort wurde sie herzlich begrüßt und in die faszinierende Welt des Programms eingeführt. Das CSW, das seit 2008 eng mit der Universität Vechta zusammenarbeitet, spielt eine zentrale Rolle in der individuellen Förderung von Kindern.
Das Konzept ist einfach, aber genial: Studierende der Universität Vechta, die als Mentoren, oder „Balus“, fungieren, begleiten Grundschulkinder, die als „Moglis“ bezeichnet werden, im Alltag. Dabei geht es nicht nur um Unterstützung in der Schule, sondern um eine ganzheitliche Förderung. Ein Austausch zwischen den Studierenden, den Projektkoordinatoren und Vertretern der Universität zeigt, wie wichtig informelles Lernen und soziales Engagement sind. Besonders im ländlichen Raum, wo die Herausforderungen oft größer sind.
Einblicke und Erfahrungen
Heribert Mählmann, der Vorstand des CSW, betonte die Bedeutung dieses Projekts für die Ausbildung junger Fachkräfte. Der persönliche Kontakt und die Erfahrungen, die die Studierenden sammeln, sind unbezahlbar. Aktuell betreut das CSW zehn Studierende im Anerkennungsjahr. Sie lernen nicht nur theoretisches Wissen, sondern auch, wie man echten Einfluss auf das Leben von Kindern nimmt.
Prof. Dr. Thomas Bals, der Interimspräsident der Universität Vechta, hob den messbaren Mehrwert des Programms für die Gesellschaft hervor. Das ist keine leere Floskel – es sind bereits 505 Kinder seit 2008 als Mogli betreut worden. Das spricht für sich! Und die Geschichten der Mentoren sind berührend. Rike Schmoldt, eine engagierte Studentin, berichtete von wertvollen Praxiserfahrungen, und Merle Sophie Kruse erzählte von den Fortschritten ihres Moglis beim Schwimmen lernen. Diese kleinen Triumphe sind es, die das Leben der Kinder nachhaltig verändern.
Ein positives Fazit
Silvia Breher war von dem Konzept angetan und stellte fest, wie positiv sich das Programm auf die Entwicklung der Kinder und der zukünftigen Lehrkräfte auswirkt. Sie sah, wie wichtig Wertschätzung für die Kinder ist und wie sehr sie von diesen Beziehungen profitieren können. Ein echter Gewinn für alle Beteiligten! Das Programm „Balu und Du“ wurde ursprünglich 2002 als gemeinsames Projekt der Universität Osnabrück und des Diözesan-Caritasverbandes für das Erzbistum Köln ins Leben gerufen und hat sich schnell über Deutschland hinaus verbreitet.
Ein Video des Treffens ist übrigens auf dem Instagram-Kanal der Universität Vechta zu finden. Hier können Interessierte einen Eindruck von der Begeisterung und dem Engagement der Beteiligten gewinnen. Die Zukunft sieht vielversprechend aus – sowohl für die Kinder als auch für die Studierenden, die mit Herz und Seele dabei sind. Es ist schön zu sehen, wie Engagement und Unterstützung Hand in Hand gehen und echte Veränderungen bewirken können.