Heute ist der 30.04.2026 und die Arbeitsmarktsituation im Bezirk der Agentur für Arbeit Lüneburger Heide zeigt im April 2026 einige bemerkenswerte Entwicklungen. Die Zahl der Arbeitslosen ist auf 29.146 Personen gesunken, was einem Rückgang von 241 Menschen (0,8 %) im Vergleich zum Vormonat entspricht. Allerdings liegt die Zahl der Arbeitslosen um 588 Personen (2,1 %) höher als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote bleibt mit 5,9 % stabil und zeigt im Vergleich zum Vorjahr (5,8 %) eine kleine Erhöhung.
Sven Rodewald, Vorsitzender der Geschäftsführung, hat betont, dass die fehlenden Konjunkturimpulse deutlich ihre Spuren am Arbeitsmarkt hinterlassen. Trotz der Herausforderungen bieten die Arbeitsagenturen und Jobcenter verschiedene Instrumente an, um die Beschäftigungschancen der Menschen zu verbessern. Seit Jahresbeginn wurden bereits 1.091 berufliche Weiterbildungen gefördert, was einen Anstieg von 23 Maßnahmen (2,2 %) im Vergleich zum Vorjahr bedeutet.
Regionale Unterschiede
Die Lage ist regional jedoch unterschiedlich. Im Landkreis Uelzen ist die Arbeitslosigkeit leicht gestiegen und liegt nun bei 2.588 Personen, was einem Anstieg von 3 Personen (0,1 %) im Vergleich zum Vormonat und 107 Personen (4,3 %) im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Im Gegensatz dazu verzeichnet der Landkreis Lüneburg einen Rückgang bei der Arbeitslosigkeit auf 6.306 Personen, was 77 weniger (1,2 %) als im März bedeutet.
Im Landkreis Lüchow-Dannenberg hingegen konnte die Arbeitslosigkeit auf 1.711 Personen gesenkt werden, was einem Rückgang von 87 Personen (4,8 %) im Vergleich zum Vormonat entspricht. Im Landkreis Harburg sieht die Situation jedoch anders aus: Hier ist die Arbeitslosigkeit gestiegen und liegt nun bei 7.523 Personen, was 576 mehr (8,3 %) als im Vorjahr bedeutet.
Unterbeschäftigung und Grundsicherung
Die Unterbeschäftigung hat im April 2026 insgesamt 34.665 Personen betroffen, was einen Rückgang von 441 Personen (1,3 %) gegenüber dem Vormonat darstellt. Allerdings ist die Zahl im Vergleich zum April 2025 um 123 Personen (0,4 %) gestiegen. In den verschiedenen Rechtskreisen zeigt sich ein ähnliches Bild. Im SGB III sind 11.530 Personen arbeitslos gemeldet, während im SGB II 17.616 Personen betroffen sind.
Im Rahmen der Grundsicherung ist die Zahl der Bedarfsgemeinschaften auf 26.446 gesunken, was einen Rückgang von 522 bedeutet. Von den 60 % der Arbeitslosen, die durch die Jobcenter betreut werden, haben 5.626 Personen im April eine Arbeitslosigkeit gemeldet, während 5.852 Menschen ihre Arbeitslosigkeit beendeten.
Stellenangebote und Zukunftsausblick
Im April wurden 1.458 neu gemeldete Stellen angeboten, was 58 weniger als im Vormonat und 714 weniger als vor einem Jahr bedeutet. Die freien Stellen befinden sich in verschiedenen Branchen wie wirtschaftliche Dienstleistungen, Handel, Kfz-Instandhaltung, Gesundheits- und Sozialwesen, technische Dienstleistungen, verarbeitendes Gewerbe und Baugewerbe. Insgesamt gibt es derzeit 7.517 freie Stellen im Bestand der Arbeitsagentur.
Die Entwicklungen am Arbeitsmarkt sind von großer Bedeutung für die Region. Es bleibt abzuwarten, wie sich die Situation in den kommenden Monaten entwickeln wird. Die Arbeitsagenturen werden weiterhin alles daransetzen, um die Menschen bei der Rückkehr in den Arbeitsmarkt zu unterstützen und die wirtschaftliche Lage zu stabilisieren.
Für weitere Informationen und Statistiken rund um den Arbeitsmarkt besuchen Sie bitte die offizielle Website der Arbeitsagentur.