Am 23. April 2026 erlebte Salzgitter einen bemerkenswerten Austausch, als eine hochrangige Delegation von POSCO, einem der größten Stahlproduzenten Südkoreas, die Stadt besuchte. Unter der Leitung von Hee-Geun Lee, dem CEO von POSCO, trafen sich die Gäste mit Gunnar Groebler, dem Vorstandsvorsitzenden der Salzgitter AG, sowie Dr. Heike Denecke-Arnold, der Vorsitzenden der Geschäftsführung der Salzgitter Flachstahl GmbH. Der Anlass dieses Treffens war ein fachlicher Austausch im Rahmen der Hannover Messe und einer Forschungskooperation, und das Thema lautete „Pioneering for Circular Solutions“.

Im Rahmen ihres Besuchs hatten die Delegierten die Möglichkeit, die SALCOS®-Baustelle zu besichtigen, ein zukunftsweisendes Dekarbonisierungsprojekt der Salzgitter AG. Zudem standen der neue Shredder bei DEUMU (Deutsche Erz- und Metallunion) und die Direktreduktions-Demonstratoranlage µDRAL auf dem Programm. Das SALCOS®-Programm hat sich zum Ziel gesetzt, die Stahlherstellung von der traditionellen Hochofenroute auf eine wasserstoffbasierte Direktreduktion sowie Elektrolichtbogenöfen umzustellen. Dies könnte zu einer beeindruckenden CO₂-Reduktion von bis zu 95% in der Metallurgie führen.

Ein Blick in die Zukunft der Stahlindustrie

Die Salzgitter AG ist nicht nur ein Hersteller von Stahl und Stahlprodukten, sondern auch ein Unternehmen, das sich inmitten einer Transformation zur nahezu CO₂-freien Stahlerzeugung befindet. Mit dem Projekt SALCOS® wird die Grundlage für die Zukunft des Stahlstandorts Salzgitter gelegt. Der Umbau auf dem Werksgelände ist bereits im Gange, und der Produktionsstart der neuen Route ist für das erste Halbjahr 2027 geplant.

Die finale Investitionsentscheidung für die erste Stufe von SALCOS® wurde kürzlich getroffen, und das Gesamtinvestitionsvolumen beläuft sich auf stolze 2,7 Milliarden Euro. Die Finanzierung ist gesichert und umfasst auch eine öffentliche Förderung von rund 1 Milliarde Euro. Alle Großaggregate für das Projekt befinden sich im Bau, was ein positives Zeichen für die Zukunft der Arbeitsplätze in der Region ist.

Ein zirkulärer Ansatz für eine klimafreundliche Stahlindustrie

Im Fokus der Salzgitter AG steht nicht nur die Reduzierung von CO₂-Emissionen, sondern auch die Rückführung von Schrott und Reststoffen in geschlossene Materialkreisläufe. Diese Initiativen sind essenziell, um eine zirkuläre und klimafreundliche Stahlindustrie zu fördern. Der Besuch der POSCO-Delegation zeigt, dass internationale Kooperationen und der Austausch von Wissen für die Entwicklung nachhaltiger Lösungen von großer Bedeutung sind.

Werbung
Hier könnte Ihr Advertorial stehen
Ein Advertorial bietet Unternehmen die Möglichkeit, ihre Botschaft direkt im redaktionellen Umfeld zu platzieren

Für weitere Informationen stehen Thorsten Möllmann, Leiter der Konzernkommunikation, unter der Telefonnummer +49 5341 21-2300, sowie Daniel Mau, Konzernpressesprecher, unter +49 5341 21-5350 zur Verfügung.