Heute ist der 22.05.2026 und die Autobahnpolizei in Hildesheim hat in den letzten vier Tagen wieder einmal ordentlich aufgeräumt. Im Zuständigkeitsbereich, der sich über die BAB 7 vom Autobahnparkplatz Schwalenberg bis zum Autobahndreieck Hannover-Süd und die BAB 39 vom Autobahndreieck Salzgitter bis zur Anschlussstelle Westerlinde erstreckt, wurden gezielte Verkehrsüberwachungsmaßnahmen durchgeführt. Mobil, versteht sich, durch zivile Funkstreifenwagenbesatzungen. Es ist immer wieder erstaunlich, wie viel man auf den Straßen beobachten kann – und das nicht immer zum Besten.
Die Feststellungen waren alles andere als erfreulich. Da war beispielsweise ein 59-jähriger Sattelzugführer, der mit 1,09 Promille auf der BAB 7 unterwegs war. Das lässt einen schon schaudern, oder? Ein Verkehrsteilnehmer wurde bei einem Rotlichtverstoß im Hildesheimer Stadtgebiet erwischt, und gleich sechs Fahrzeuginsassen hatten keinen Sicherheitsgurt angelegt. Auch die Nutzung von Mobiltelefonen während der Fahrt war ein großes Thema: 15 Fahrzeugführer/-innen hatten sich nicht an die Vorschriften gehalten. Ich frage mich immer wieder, was in den Köpfen dieser Menschen vorgeht.
Technische Mängel und weitere Verstöße
Ein paar Fahrzeuge wiesen Mängel auf, sei es bei der Ausrüstung wie dem fehlenden Erste-Hilfe-Material oder technischen Defekten. Das kann im Ernstfall fatale Folgen haben! Umso wichtiger sind die verkehrserzieherischen Gespräche, die in diesen Fällen geführt wurden. Die Fahrzeugführer/-halter mit den technischen Mängeln erhielten Mängelmeldungen, und es wurden auch Verkehrsordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet. Einige davon endeten mit Verwarngeld oder wurden an die zuständigen Landkreise übermittelt.
Besonders brenzlig wird es für die beiden Verkehrsteilnehmer, die mit schwerwiegenden Verstößen aufgefallen sind. Der 59-Jährige, der mit über dem Limit erwischt wurde, sieht nicht nur einer Strafanzeige wegen Trunkenheit im Verkehr entgegen – auch eine Blutentnahme war nötig. Was die Bußgelder angeht, könnte es für ihn recht teuer werden: Bei einem ersten Verstoß ab 0,5 Promille sind 500 € fällig, dazu 2 Punkte in Flensburg und ein Monat Fahrverbot. Aber das ist noch nicht alles: Ab 1,1 Promille wird es richtig ernst. In diesem Fall drohen 3 Punkte, der Entzug der Fahrerlaubnis und sogar Geld- oder Freiheitsstrafen. Das kann man sich wirklich nicht schönreden.
Verkehrserziehung und Ausblick
Der 23-Jährige, der ohne Fahrerlaubnis auf der BAB 7 unterwegs war, hat ebenfalls ein großes Problem. Ihm droht eine Strafanzeige wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis. Angesichts der strengen Regelungen in Deutschland sind solche Verstöße nicht nur gefährlich, sondern auch sehr kostspielig. Ich kann mir kaum vorstellen, wie die beiden sich fühlen – das muss einem schon den Magen umdrehen!
Die Autobahnpolizei plant übrigens weiterhin Verkehrsüberwachungsmaßnahmen im Rahmen von Sonderstreifen und Alltagsdienst. Das ist vielleicht auch gut so, denn so bleibt die Hoffnung, dass die Straßen ein Stück sicherer werden. Wir alle wissen, dass es nicht nur um die eigenen Fehler geht, sondern auch um die Verantwortung gegenüber anderen Verkehrsteilnehmern. Die nächsten Kontrollen stehen also schon in den Startlöchern. Man darf gespannt sein, was die Autobahnpolizei beim nächsten Mal alles aufdecken wird.