Heute ist der 26.05.2026 und in Salzgitter ist mal wieder ordentlich was los – zumindest für die Verkehrssünder unter uns. Zwei mobile Radargeräte sind im Einsatz, und die stehen bereit, um die Geschwindigkeit der Verkehrsteilnehmer unter die Lupe zu nehmen. Wo genau? Nun, es gibt gleich zwei Standorte, die heute besonders ins Auge fallen.
Der erste Blitzer steht in der Zur Finkenkuhle (PLZ 38259, Salzgitter-Bad) und das in einer 20 km/h-Zone. Wer hier zu schnell fährt, sollte sich besser schämen – gemeldet wurde die Kontrolle um 12:53 Uhr. Der zweite Standort ist die Erich-Ollenhauer-Straße (PLZ 38228, Fredenberg), wo in einer 50 km/h-Zone um 15:13 Uhr die Geschwindigkeit gemessen wird. Wer jetzt denkt, dass man damit durchkommt, der irrt! Die Geschwindigkeitsüberschreitungen sind nicht nur ein häufiges Ärgernis, sie sind auch die Hauptursache für viele Verkehrsunfälle. Ein Grund mehr, die Höchstgeschwindigkeit ernst zu nehmen.
Die Konsequenzen der Geschwindigkeitsüberschreitung
Doch was passiert, wenn man in die Radarfallen tappt? Tja, das kann je nach Überschreitung ganz schön teuer werden. Wer innerorts bis zu 10 km/h zu schnell fährt, muss mit einer Geldbuße von 30 Euro rechnen. Bei 11 bis 15 km/h sind es schon 50 Euro. Und so geht das munter weiter: Bei 21 bis 25 km/h sind es 115 Euro und ein Punkt in Flensburg. Ab 26 km/h droht sogar ein Fahrverbot von einem Monat. Das klingt jetzt vielleicht nicht nach viel, aber bei einmaligem Verstoß kann das schnell zu einem echten Problem werden, insbesondere wenn man innerhalb eines Jahres mehrfach zu schnell ist. Hier kann der Spaß ganz schnell aus dem Ruder laufen!
Die Bußgelder sind nicht gerade ein Zuckerschlecken, und das gilt sowohl innerorts als auch außerorts. Letzteres geht sogar bis zu 700 Euro, wenn man über 70 km/h zu schnell ist. Und seien wir mal ehrlich, da denkt man nicht mehr an ein einfaches „Ups“, sondern eher an die eigene Geldbörse. Wer in der Probezeit ist, sollte besonders aufpassen: Ab 21 km/h Überschreitung gibt’s nicht nur einen Punkt, sondern auch eine Verlängerung der Probezeit um zwei Jahre!
Wie kann man sich wehren?
Jetzt könnte man meinen, dass man nichts machen kann, aber das ist nicht ganz richtig. Ein Einspruch gegen den Bußgeldbescheid kann sinnvoll sein, insbesondere wenn ein Fahrverbot droht, man sich nicht sicher ist, ob die Messung korrekt war, oder wenn es Formfehler im Bescheid gibt. Manchmal gibt es auch die Möglichkeit, einen Antrag auf Milde zu stellen – vor allem, wenn es um berufliche Gründe geht. Vielleicht kann man die Situation noch retten, wer weiß?
Insgesamt ist das Thema Geschwindigkeitsüberschreitungen also nicht nur ein ernstes, sondern auch ein recht kompliziertes. Es zahlt sich aus, die Augen offen zu halten und sich an die Regeln zu halten, denn die Straßen sind nicht nur für uns, sondern auch für die anderen Verkehrsteilnehmer da. Und ein bisschen Geduld hat noch nie geschadet.