In Peine wird es bald turbulent! Am 18. Mai starten die Sanierungsarbeiten an der Kanalisation in der Schäferstraße, und das bedeutet für die Anwohner, dass sie sich auf einige Veränderungen einstellen müssen. Die Stadtentwässerung Peine hat die Initiative ergriffen, um die Infrastruktur auf Vordermann zu bringen. Und das ist dringend nötig, denn die Kanalisation ist in die Jahre gekommen.

Vor dem Polizeigebäude wird ein 100 Meter langer Abschnitt des Niederschlagswasser-Hauptkanals in offener Bauweise durch moderne PE-Rohre ersetzt. Aber das ist erst der Anfang. Rund 600 Meter Niederschlagswasser- und 700 Meter Schmutzwasserhauptkanäle werden in geschlossener Bauweise saniert – nicht gerade ein kleines Unterfangen. Und auch die Grundstücksanschlüsse sowie die Straßenabläufe werden erneuert. Hier kommt sowohl die offene als auch die geschlossene Bauweise zum Einsatz. Die Hauptkanalschächte in der Straße erhalten zudem eine neue Beschichtung oder werden von innen ausgekleidet. Das klingt nach einer Menge Arbeit!

Baustellen-Abschnitte und Verkehrsregelungen

Die Arbeiten sind in zwei Abschnitte unterteilt. Der erste wird 2026 durchgeführt, im Bereich zwischen Duttenstedter Straße und Gunzelinstraße, während der zweite Abschnitt 2027 folgt und sich von der Gunzelinstraße bis zur Straße Am Ottos Hof erstreckt. Die gesamte Baumaßnahme soll, abhängig vom Wetter, Ende Juni 2027 abgeschlossen sein. Hierbei ist die Schäferstraße für den Durchgangsverkehr gesperrt, aber Anlieger dürfen bis zur Baustelle fahren. Allerdings sollten sie sich auf zeitweise Einschränkungen bei den Grundstückszufahrten einstellen – ein bisschen Geduld ist also gefragt!

Die gute Nachricht: Die Zufahrt für Rettungsfahrzeuge bleibt jederzeit gewährleistet. Dennoch wird der Busverkehr tangiert. Die Buslinie 524 sowie die Haltestelle „Schäferstraße“ werden vorübergehend in die Straße „Im Krähenwinkel“ verlegt. Parken am Straßenrand? Das wird während der Bauzeit schwierig, denn einige Parkbuchten werden für die Baustelleneinrichtung benötigt. Anwohner müssen zudem mit kurzzeitigen Einschränkungen bei der Abwasserentsorgung rechnen. Ein ganz schöner Umbruch, oder?

Individuelle Informationen für die Anwohner

Die ausführende Firma, die „Hermann Bettels Tief- und Straßenbau GmbH“, wird sich persönlich um die betroffenen Haushalte kümmern und sie über Einschränkungen sowie die Erreichbarkeit ihrer Grundstücke informieren. Das ist doch mal ein Lichtblick. So können die Anwohner besser planen und sich auf die Herausforderungen einstellen, die auf sie zukommen. Und seien wir ehrlich: Ein bisschen Chaos gehört dazu, wenn man die Straßen für die Zukunft fit macht!

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Die Sanierungsarbeiten sind nicht nur notwendig, sondern auch eine Investition in die Infrastruktur von Peine. Mit modernen Materialien und Techniken wird die Stadt auf lange Sicht von den Maßnahmen profitieren. Vielleicht ist es ja auch eine Chance, um die Nachbarschaft zusammenzubringen – nach dem Motto: „Wir packen das gemeinsam an!“ Wenn wir alle an einem Strang ziehen, haben wir die Baustelle schneller hinter uns.