In Vechelde, einer kleinen Stadt im Landkreis Peine, haben 20 Schülerinnen und Schüler des Julius-Spiegelberg-Gymnasiums jüngst für Furore gesorgt. Ihre Schülerfirma „netbag“ wurde beim Landeswettbewerb in Hannover zur besten „IW-Junior-Schülerfirma“ gekürt. Damit stehen sie nicht nur auf der Gewinnerseite, sondern haben sich auch eine Qualifikation für den Bundeswettbewerb in Köln am 16. Juni gesichert. Ein ganz schöner Druck, aber die jungen Unternehmer haben das mit Bravour gemeistert!

Doch was steckt hinter diesem Erfolg? Die Produkte von „netbag“ sind nicht nur kreativ, sondern auch umweltfreundlich. Sie stellen Armbänder und Taschen aus Geisternetzen her, die aus der Nordsee und Ostsee stammen. Diese Geisternetze werden von den Meeresschutzorganisationen „Sea Shepherd“ und „Ghost Diving“ zur Verfügung gestellt. Die Preise für die Armbänder liegen zwischen 5 und 8,50 Euro, während die Taschen für 12 Euro zu haben sind. Ein echtes Schnäppchen, wenn man bedenkt, dass man damit nicht nur stylisch aussieht, sondern auch aktiv etwas für den Meeresschutz tut!

Viel mehr als nur ein Wettbewerb

Die Idee zu „netbag“ entstand im Seminarfach mit einem klaren Fokus auf Nachhaltigkeit und Meeresverschmutzung. Die Schülerfirma hat sich in verschiedene Abteilungen gegliedert: Vorstand, Marketing-Team, Produktionsteam, Finanz-Team und Technik-Team. So viel Organisationstalent muss man erst einmal unter einen Hut bringen! Und das alles, während sie sich durch einen anstrengenden Tag mit Präsentationen und kniffligen Fragen der Jury kämpften, um den Sieg zu erringen.

Die Bedeutung der Teamarbeit und der Erfahrungen, die sie gesammelt haben, betonen die Schüler immer wieder. Genau das ist es, was sie auf ihrem Weg in die Zukunft prägen wird. Ihre Leidenschaft für Umweltschutz und das unternehmerische Denken sind ein starkes Fundament für die persönliche Entwicklung.

Ein Netzwerk für nachhaltige Bildung

Die Erfolge der Schülerfirmen stehen in einem größeren Kontext. Es gibt zahlreiche Projekte, die sich mit Umweltbildung durch Schülerfirmen beschäftigen. Ein Beispiel dafür ist das Projekt „Umweltbildung durch Schülerfirmen“, das von der ASIG Stiftung e. V. in Berlin getragen wird. Hier werden Jugendliche mit Förderbedarf und sozial benachteiligte Jugendliche in verschiedene umweltgerechte Handlungsweisen eingeführt. Über 375 Jugendliche aus 26 Sonderschulen haben bereits an diesem Programm teilgenommen, das auf 27 Monate angelegt ist.

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Die Teilnehmer können in verschiedenen Bereichen wie ökologischer Ernährung, umweltfreundlicher Hauswirtschaft oder sogar ökologischen Bauen praktische Erfahrungen sammeln. Das Ziel? Ein Bewusstsein für nachhaltiges Handeln im Alltag und Beruf zu schaffen. Diese Initiativen sind nicht nur wichtig für die Umwelt, sondern auch für die persönliche Entwicklung der Teilnehmer.

Zusammenfassend zeigt sich: Das Engagement der Schüler aus Vechelde und anderen Orten ist Teil einer notwendigen und umfassenden Bewegung hin zu mehr Nachhaltigkeit und Umweltbewusstsein in der Gesellschaft. Es bleibt spannend zu beobachten, wie sich diese jungen Menschen weiterentwickeln und welche Ideen sie in die Welt tragen werden!