Der Wind pfeift durch die Straßen von Peine, während die Digitalisierung in Niedersachsen immer mehr an Fahrt aufnimmt. Immer mehr Kommunen bieten digitale Anträge an – ob für das Elterngeld, den Führerscheinwechsel oder die Ummeldung. Ein echter Fortschritt, könnte man sagen! Laut dem Innenministerium sind bereits 28 Prozent der Verwaltungsleistungen flächendeckend digital verfügbar, und das ist erst der Anfang.

Anke Pörksen, unsere Staatssekretärin für Digitalisierung, hebt hervor, wie wichtig die Unterstützung durch eine Taskforce ist. Diese wurde ins Leben gerufen, um die Digitalisierung voranzutreiben und die Kommunen bestmöglich zu unterstützen. Eine bemerkenswerte Initiative, die sich auch auf einem zweitägigen Kongress in Hannover gezeigt hat, wo die digitale Verwaltungsintegration demonstriert wurde. Es ist schön zu sehen, dass Landkreise wie Peine, Osnabrück, Holzminden, Oldenburg und Vechta im Vergleich der digitalen Verwaltungsleistungen ganz vorne mitspielen.

Die Fortschritte und Herausforderungen

Besonders praktisch ist der Online-Tausch des Altführerscheins in Peine – keine langen Schlangen mehr, kein Warten in überfüllten Büros! Niedersachsen hat im Bundesländervergleich sogar Platz fünf erreicht, ein großer Sprung von Platz elf zuvor. Die Taskforce Digitalisierung Niedersachsen unterstützt die Kommunen seit Anfang 2026, und die Finanzierung ist bis Anfang 2027 gesichert. Ein Lichtblick, denn der Niedersächsische Städte- und Gemeindebund fordert schon lange eine dauerhafte Finanzierung, ausreichend Personal und einheitliche IT-Strukturen. Die Unternehmen hingegen sind mit dem aktuellen Stand unzufrieden und hoffen auf schnelle Verbesserungen.

Ein Blick auf die Steuerbescheide zeigt auch, dass es noch Luft nach oben gibt. Letztes Jahr dauerten sie durchschnittlich 45,7 Tage – 1,3 Tage länger als im Vorjahr. Wenn man bedenkt, dass Künstliche Intelligenz das Handwerk positiv beeinflussen könnte, ist der Wunsch nach zügigen Fortschritten umso nachvollziehbarer. Bund und Land planen, bis 2026 fünf Verwaltungsleistungen flächendeckend online anzubieten und investiert über 200 Millionen Euro in die kommunalen Behörden, insbesondere für den Glasfaserausbau und die KI-Forschung. Da tut sich also was!

Digitale Verwaltung im Alltag

Die digitale Transformation wird in Niedersachsen zentral koordiniert, was die Leistungsfähigkeit und Effizienz der Verwaltung erheblich verbessern soll. Ein großes Projekt, das unter dem Namen „Digitale Verwaltung 2030“ firmiert. Hier werden Teilprojekte synchronisiert und Synergien gehoben, alles mit dem Ziel, finanzielle und personelle Ressourcen zu schonen. Man fragt sich, wie das alles in der Praxis aussieht. Die Methoden der Digital Governance helfen, Informationen zusammenzuführen und Rahmenbedingungen klar festzulegen. Das klingt alles sehr modern und durchdacht!

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Die Bürger profitieren in hohem Maße von diesen Entwicklungen. Anträge können bequem von Zuhause aus gestellt werden, und das rund um die Uhr. Der Landkreis Emsland hat über die Plattform OpenR@thaus, die seit 2023 in Betrieb ist, bereits 575 digitale Dienstleistungen am Start. Dazu gehören Geburts-, Ehe- und Sterbeurkunden sowie Wohnsitzan- und -ummeldungen – alles online! Die Gebühren können ebenfalls unkompliziert online beglichen werden. Landrat Marc-André Burgdorf hebt die Vorteile der digitalen Services hervor, die den Alltag der Bürger enorm erleichtern.

OpenR@thaus, entwickelt vom niedersächsischen IT-Dienstleister Itebo aus Osnabrück, hat sich als ein echter Hit erwiesen. Es ermöglicht nicht nur die Verknüpfung von Bürgerkonten auf kommunaler und Landkreisebene, sondern stellt auch einen wichtigen Schritt zu einem bundesweiten Portalverbund dar. Der Druck, bis Ende 2022 die Mehrheit der Dienstleistungen elektronisch anzubieten, hat die Verwaltungen in ganz Deutschland in Bewegung gesetzt. Niedersachsen scheint auf einem vielversprechenden Weg zu sein, um die Anforderungen zu erfüllen und das Vertrauen der Bürger in digitale Angebote zu stärken.

In dieser Zeit des Wandels bleibt abzuwarten, wie die Bürger und Unternehmen auf die neuen digitalen Möglichkeiten reagieren. Eines ist sicher: Die Zukunft der Verwaltung in Niedersachsen wird spannend, und wir sind gespannt, welche neuen Entwicklungen noch auf uns zukommen werden.