Osnabrück, die Stadt, die nicht nur für ihre malerische Altstadt bekannt ist, sondern auch für ihre bedeutenden Bildungsinstitutionen, hat einen weiteren Grund zur Freude. Die Hochschule Osnabrück, die größte Fachhochschule Niedersachsens, verstärkt ihr Engagement für die Zukunft der Agrarwissenschaften und Landschaftsarchitektur mit einer neuen Professur. Die Professur für „Precision Livestock Farming“ wird durch die Förderlinie „Niedersachsen-Professur“ gefördert und zielt darauf ab, die tierwohlgerechte Nutztierhaltung durch den Einsatz innovativer Technologien zu revolutionieren. Diese Initiative wird von den Mitteln des Programms Zukunft.Niedersachsen unterstützt, mit Rückhalt des Niedersächsischen Ministeriums für Wissenschaft und Kultur sowie der VolkswagenStiftung.

Im Oktober 2024 wurde Prof. Dr. Inga Tiemann an die Hochschule berufen. Ihre Ernennung ist nicht nur ein persönlicher Erfolg, sondern auch ein Zeichen für die wertvolle Forschungsarbeit, die sie in den kommenden Jahren leisten wird. Tiemann, die bis Ende 2025 an der Hochschule bleibt, bringt ein beeindruckendes Portfolio mit: Über 3,1 Millionen Euro an Drittmitteln hat sie eingeworben und zahlreiche hochrangige Publikationen veröffentlicht. Ihre Vision? Ein individuelles Tierwohl durch digitale Technologien zu fördern. Das ist nicht nur ein Schlagwort, sondern eine echte Herausforderung, die sie mit ihrem Forschungsteam am Lehr- und Forschungsbetrieb Waldhof angeht.

Tierwohl und Digitalisierung im Fokus

Die Professur selbst konzentriert sich auf die elektronische Datenerfassung, -analytik und -bereitstellung in der Nutztierwissenschaft. Ein zentrales Ziel ist die Verbesserung des Tierwohls sowie die Erhöhung der Umweltverträglichkeit und Ressourceneffizienz. Hierbei spielt die enge Verzahnung von Geflügelwissenschaft, Digitalisierung und praktischer Ausbildung am Waldhof eine wesentliche Rolle. Studierende haben die Möglichkeit, unter realen Bedingungen praxisnahe Forschung zu betreiben und somit wertvolle Erfahrungen zu sammeln.

Doch das ist nicht alles. Die Hochschule Osnabrück bietet rund 100 Studiengänge mit einem klaren Praxisbezug an – ein echter Pluspunkt für die Studierenden. Aktuell sucht die Fakultät Agrarwissenschaften und Landschaftsarchitektur eine Professur der BesGr. W 2 für „Precision Livestock Farming“, um die Ausbildung zukünftiger Fachkräfte in Niedersachsen, dem größten Agrarstandort Deutschlands, weiter zu stärken. Die Anforderungen sind hoch: Abgeschlossenes Hochschulstudium, überdurchschnittliche Promotion und mindestens fünf Jahre Berufserfahrung sind gefordert. Auch der kooperative Führungsstil und interkulturelle Erfahrungen stehen auf der Wunschliste der Hochschule.

Ein Blick in die Zukunft

Die Niedersachsen-Professur ist auf drei Förderfälle pro Jahr begrenzt und wird durch ein interdisziplinäres Standing Panel begutachtet. Damit ist sichergestellt, dass nur die besten Wissenschaftler:innen mit fachlicher Exzellenz und Führungs-Erfahrung in diese Position berufen werden. Ein weiterer Schritt in die richtige Richtung, um das strategische Profil der Hochschule zu stärken und die Herausforderungen der Zukunft zu meistern.

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In dieser spannenden Zeit für die Hochschule Osnabrück wird die Bedeutung der Verbindung von Wissenschaft, Praxis und interdisziplinärer Zusammenarbeit immer deutlicher. Prof. Dr. Tiemann hat mit ihrer innovativen Forschung nicht nur einen Fuß in der Tür, sondern auch die Möglichkeit, die Zukunft der Nutztierhaltung aktiv mitzugestalten. Der Fokus auf digitale Tierwohlindikatoren und alternative Genetiken eröffnet neue Horizonte in der Landwirtschaft und zeigt, dass Wissenschaft und praktische Anwendung Hand in Hand gehen können. Es bleibt abzuwarten, welche neuen Erkenntnisse und Entwicklungen uns in den kommenden Jahren aus Osnabrück erwarten.