Im Kloster Bersenbrück sind zur Freude der Kulturliebhaber spannende Pläne für das Kulturjahr 2026 geschmiedet worden. Das Kuratorium des Museums hat ein vielschichtiges Ausstellungsprogramm ins Leben gerufen, das Kunst und Volkskunde in den Fokus rückt. Die Neuauflage der beliebten Playmobilausstellung, die besonders Familien anspricht, sorgt für zusätzliche Vorfreude, während das Jahr 2025, geleitet von Kreisrat Matthias Selle, nach einem Rückblick betrachtet wird.
Was erwartet uns im Kulturjahr 2026? Die erste Ausstellung „Gerhard Sperling. Zwischen Hase und Horizont“ wird vom 12. Dezember 2025 bis 29. März 2026 in Zusammenarbeit mit der Universität Osnabrück zu sehen sein. Doch das ist erst der Anfang! Eine Frühjahrsausstellung mit aktuellen Werken des BBK Osnabrück wird folgen, ergänzt durch eine Herbst-Sonderausstellung des Kreisheimatbundes Bersenbrück. Zudem kehrt die Playmobilausstellung im Rahmen des beliebten Reggae Jam mit neuen Konzepten zurück, die sicherlich für ein breites Publikum interessant sein werden.
Ein Rückblick auf das erfolgreiche Jahr 2025
Der Rückblick auf 2025 zeigt bemerkenswerte Höhepunkte. Die Ausstellung „Phantasievolle Welten in unseren Kinderzimmern“ konnte etwa ca. 2000 Besucher verzeichnen. Ein weiteres Highlight war die internationale Schau „Jamaican Art“ im Rahmen des Reggae Jam, die für viel Aufsehen sorgte. Auch das Projekt „Freundschaft/Amitié“, das die Städtepartnerschaft mit Tinténiac beleuchtete, ließ viele Herzen höherschlagen.
Personelle Veränderungen machen ebenfalls Schlagzeilen: Burkhard Fromme, eine bekannte Größe im Kulturbereich, geht in den Ruhestand. Als neue Kraft übernimmt Katharina Pfaff das Kulturbüro. Bürgermeister Michael Wernke würdigte Frommes Engagement in einer bewegenden Ansprache, die die Lücke, die er hinterlässt, deutlich machte.
Kulturelle Brücken und internationale Spannungen
Abseits der Kunstszene in Deutschland gibt es auch spannende Entwicklungen auf internationaler Ebene. Der kolumbianische Präsident Gustavo Petro hat kürzlich entschieden, seinen Botschafter Daniel García-Peña nicht zu Konsultationen bei den Vereinigten Staaten zu berufen. Dies geschah nach Kontroversen über ein Bild, das Petro in einem Gefängnistrikot zeigt und auf der offiziellen Webseite des Weißen Hauses veröffentlicht wurde. Petro selbst äußerte starke Bedenken, die mit nationaler Sicherheit in Verbindung stehen, und fordert eine formelle Klarstellung vom Trump-Regime.
Die Situation zwischen Bogotá und Washington bleibt angespannt, vor allem in Anbetracht der Differenzen in der Drogenpolitik und militärischen Zusammenarbeit. Der Botschafter bleibt jedoch in Washington und pflegt weiterhin den Kontakt mit dem US-Außenministerium, um Missverständnisse zu vermeiden.
In diesen turbulenten Zeiten, in denen sowohl in der Kunst als auch in der Politik viele Veränderungen stattfinden, bleibt das Kloster Bersenbrück ein Ort der Hoffnung und des kulturellen Austausches. Die geplanten Ausstellungen und die Rückkehr beliebter Formate wie der Playmobilausstellung zeigen deutlich, dass hier ein gutes Händchen für ansprechende Kulturveranstaltungen existiert.
Insgesamt blicken die Bersenbrücker mit Zuversicht und Neugier auf die kommenden Monate, während sich die kulturelle Landschaft weiterhin dynamisch weiterentwickelt.