Heute, am 28. Mai 2026, ist das Thema Windenergie in Europa heißer denn je. Die EU hat sich ein ehrgeiziges Ziel gesetzt: Bis 2030 sollen 425 Gigawatt (GW) an Windkraft installiert werden. Momentan stehen wir bei 291 GW, und die Zeit drängt – nur fünf Jahre bleiben uns, um dieses Ziel zu erreichen. Um das zu schaffen, müssen wir uns sputen, denn der jährliche Zubau von 22 GW gilt bereits als optimistisch. Im letzten Jahr wurden lediglich 15 GW neu installiert. Da stellt sich die Frage: Wie kommen wir da hin?

Eine Studie von Firetrace International hat deutlich gemacht, dass Repowering eine Schlüsselrolle spielen könnte. Es zeigt sich, dass durch das Erneuern und Aufrüsten bestehender Windkraftanlagen die rückzubauende Erzeugungskapazität mehr als verdoppelt werden könnte. Das klingt doch vielversprechend, oder? In den USA droht unterdessen eine andere Art von Energiekrise: Eine drohende Lücke von 170 GW bis 2030, während 41 GW alter Windparks ihr 20. Betriebsjahr erreichen – und damit möglicherweise vom Aus bedroht sind. Also, genug Stoff zum Nachdenken.

Repowering als Chance

Repowering könnte auch in Europa entscheidend sein. Schätzungen zufolge sind 30 % der Windparks bis 2030 vom Aus bedroht, was ein Potenzial von 86 GW ergibt. Wenn wir die Nennleistung der bestehenden Anlagen verdoppeln, könnten wir die Lücke zum EU-Ziel schließen. Investoren sind bereits an Bord, denn die Planungszeiten sind kürzer und die nötigen Netzanschlüsse sind oft schon vorhanden. Aber hier kommt der Haken: Die Regierungen müssen dringend neue Finanzierungsmodelle für Repowering-Projekte überdenken und gesetzlich regeln. Das klingt nach einer Menge Bürokratie, aber ohne geht es wohl nicht.

In den USA könnten Steuernachlässe auf Projekt-, Material- oder Betriebskosten Anreize schaffen. Doch auch hier könnten komplexe Regelungen zu Verzögerungen führen. Das ist nicht gerade der beste Nährboden für Innovationen, oder? Wir müssen uns fragen, ob das wirklich der richtige Weg ist, um die dringend benötigte Energie zu generieren.

Windkraft in Europa und Deutschland

<pEin Blick auf die Zahlen zeigt: 2024 hat Europa insgesamt 16,4 GW neue Windkraftkapazität installiert, davon 12,9 GW in den EU-27. Es ist interessant zu wissen, dass 84% dieser neuen Kapazitäten Onshore-Anlagen sind. In Deutschland allein wurden 2024 4 GW hinzugefügt – die meisten in Europa. Im Gegensatz dazu stehen die 2,6 GW neue Offshore-Kapazität. Das ergibt insgesamt 285 GW in Europa, was uns zwar näher an die Marke von 425 GW bringt, aber dennoch ist das Ziel in greifbarer Nähe und doch so weit entfernt.

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Die Prognosen sind optimistisch: Zwischen 2025 und 2030 wird Europa voraussichtlich 187 GW neue Windkraftkapazität installieren, wobei die EU-27 davon 140 GW beisteuern soll. Das bedeutet, dass wir im Durchschnitt 23 GW pro Jahr installieren müssen. Wenn wir das schaffen, könnte die Gesamtkapazität in Europa bis 2030 auf 450 GW steigen. Das würde einen gewaltigen Sprung für die Windstromproduktion bedeuten!

Ein Blick auf die Länder zeigt: Dänemark hat den höchsten Anteil an Windenergie im Strommix mit 56%. Aber auch Irland, Schweden, Deutschland, Großbritannien und andere Länder zeigen beeindruckende Werte. Windenergie deckt in sechs weiteren Ländern mindestens 20% des Strombedarfs – eine echte Erfolgsgeschichte, die uns motivieren sollte, noch mehr zu tun.

Es bleibt also spannend! Wie wird sich die Windkraft in den kommenden Jahren entwickeln? Werden wir die ambitionierten Ziele erreichen? Die Zeit wird es zeigen – und wir sollten auf jeden Fall daran arbeiten, dass der Wind in unseren Segeln bleibt!