Am 19. Juni 2026 tagt der Schul-Grundsatzausschuss von Hansestadt und Landkreis Lüneburg in der VHS Lüneburg. Wenn du Lust hast, dabei zu sein, solltest du dir den Termin rot im Kalender anstreichen. Die Sitzung beginnt pünktlich um 15:00 Uhr im 3. Obergeschoss der Haagestraße 4, 21335 Lüneburg. Das spannende Hauptthema? Eine Abstimmung über das weitere Vorgehen zur Untersuchung von Anforderungen und Bedarfen in der Schullandschaft. Hier wird über die Zukunft unserer Schulen diskutiert – und das ist kein kleines Thema!

Um die Sache etwas greifbarer zu machen, stehen auf der Tagesordnung einige wichtige Punkte. Von der Begrüßung und Feststellung der Beschlussfähigkeit über die Mitteilungen der Verwaltung bis hin zu Einwohnendenfragen. Besonders hervorzuheben ist der Punkt, der sich mit der Zustimmung zum weiteren Vorgehen im Prozess zur Entwicklung der Schullandschaft beschäftigt. Das klingt vielleicht etwas trocken, könnte aber weitreichende Konsequenzen für die Schulen in der Region haben. Wer also Fragen hat, kann diese sowohl im öffentlichen als auch im nichtöffentlichen Teil der Sitzung stellen. Aber aufgepasst: Die Plätze sind begrenzt, rechtzeitiges Erscheinen wird also dringend empfohlen!

Ein gemeinsamer Weg zur Schulentwicklung

In den letzten Monaten hat sich einiges getan in der Schulpolitik der Hansestadt und des Landkreises Lüneburg. Im Februar 2026 fand bereits ein Auftakt-Workshop statt, an dem Vertreter aus Schulen, Politik und Verwaltung teilnahmen. Ziel war es, eine zukunftsfähige und bedarfsgerechte Schulentwicklungsplanung für die allgemeinbildenden Schulen und beruflichen Gymnasien zu entwickeln. Erste Kreisrätin Yvonne Hobro betonte in diesem Zusammenhang die Notwendigkeit einer verlässlichen Datengrundlage für fundierte Entscheidungen. Und genau das hat man sich gemeinsam mit der Agentur paseo erarbeitet.

Die aktuelle Datenlage zeigt, dass die Zahl der Schülerinnen und Schüler in gymnasialen Oberstufen sinkt – ein Rückgang von 3,86 % zwischen den Schuljahren 2021/22 und 2025/26. Gleichzeitig gibt es einen Anstieg der sonderpädagogischen Unterstützungsbedarfe. Über 40 % der Schüler an Hauptschulen benötigen Unterstützung, an Oberschulen sind es 15,8 %, und an Gymnasien immerhin 2,2 %. Diese Entwicklungen sind alarmierend und erfordern schnelles Handeln!

Gemeinsam stark für die Zukunft

In den Arbeitsgruppen des Workshops tauschten sich die Teilnehmer über ihre Ideen und Erfahrungen im schulischen Alltag aus. Es entstand ein reger Austausch, der dazu führte, dass erste Lösungsansätze ins Leben gerufen wurden. Eine engere Kooperation zwischen verschiedenen Schulen wurde als vielversprechender Weg identifiziert. Gabriele Scholz, die Stadträtin für Bildung, machte deutlich, dass die Kinder im Mittelpunkt der Schulentwicklungsplanung stehen sollten – schließlich sind sie die Zukunft!

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In den kommenden Workshops werden die Themen und Anregungen weiter vertieft, und die paseo GmbH wird diesen Prozess begleiten, moderieren und die Daten aufbereiten. Es bleibt spannend zu beobachten, wie sich die Schullandschaft im Landkreis und der Hansestadt entwickeln wird und welche Entscheidungen aus den bevorstehenden Sitzungen resultieren. Wer mag, kann sich aktiv einbringen und seinen Teil zur Zukunft der Schulen beitragen. Denn schließlich geht es um unsere Kinder – und die verdienen die beste Bildung, die wir ihnen bieten können. Lass uns gemeinsam dafür sorgen, dass unsere Schulen auch in Zukunft lebendige Orte des Lernens bleiben!