Heute ist der 28. Mai 2026, und während wir hier in Lüneburg die ersten Sonnenstrahlen genießen, gibt es auch Neuigkeiten aus der Bahnwelt. Ein defektes Stellwerk hat am Mittwoch den Bahnverkehr in der Region beeinträchtigt. Ja, da hat es ganz schön gekracht im Schienenverkehr! Aber keine Panik: Die Reparatur des Stellwerks bei Deutsch Evern wurde schneller als geplant abgeschlossen. Das heißt, die Züge zwischen Hamburg und Berlin sowie im Regionalverkehr fahren jetzt wieder uneingeschränkt. Ein echter Lichtblick!
Allerdings, und hier kommt der Haken: „Sehr vereinzelt“ können noch Ausfälle und Verspätungen auftreten. Die Deutsche Bahn empfiehlt Reisenden, sich vorab zu informieren. Das ist in der aktuellen Lage wohl das Mindeste, was man tun kann. Besonders die ICE-Züge zwischen Hamburg und Berlin sind betroffen, denn die fahren aufgrund von Sanierungsarbeiten auf einer Umleitungsstrecke über Hamburg-Hannover. Diese Arbeiten ziehen sich übrigens schon seit August 2025 hin, und einige Züge müssen weiterhin von Hamburg über Lüneburg nach Berlin umgeleitet werden. Das muss man sich mal vorstellen – eine der meistbefahrenen Bahntrassen in Deutschland und dennoch gibt es immer wieder solche Störungen!
Verspätungen und Umleitungen
Doch das ist noch nicht alles. Laut den neuesten Informationen können Reisende mit Verspätungen und Zugausfällen rechnen, die bis voraussichtlich Donnerstagvormittag andauern. ICE-Züge fahren derzeit nur alle zwei Stunden auf der Strecke, und die Regionalzüge, wie der Metronom, kommen auch nicht ungeschoren davon – sie bieten nur einen Zug pro Stunde und Richtung zwischen Hamburg und Uelzen an. Das sorgt für einen ordentlichen Verkehrsstau und weitere Verspätungen. Man fragt sich, ob es nicht an der Zeit wäre, ein bisschen mehr in die Infrastruktur zu investieren!
Die Sanierungsarbeiten umfassen übrigens nicht nur Gleise, sondern auch Weichen, Oberleitungen, Brücken und Bahnhöfe. Ganz schön viel Holz, das da bearbeitet wird! Ein Teilabschnitt zwischen Hamburg und Hagenow Land ist seit dem 15. Mai geöffnet, während der restliche Abschnitt ab dem 14. Juni regulär befahrbar sein soll. Es ist also Licht am Ende des Tunnels – oder besser gesagt: am Ende der Gleise!
Immer informiert bleiben
Reisende sollten sich unbedingt auf den Seiten von bahn.de aktuell informieren. Dort gibt es eine Störungskarte, die einen Überblick über die aktuellen Zugausfälle und Streckenunterbrechungen bietet. Auch der Zugradar ist praktisch, um die Echtzeit-Positionen der Züge nachzuvollziehen. Und wer sich nicht überraschen lassen will, kann sich über die Verspätungsalarm-Funktion automatisch benachrichtigen lassen. So bleibt man immer auf dem Laufenden und kann seine Reise besser planen!
Ein kurzes Wort noch zu einem Vorfall, der am Dienstagabend bei Stendal passierte: Ein ICE musste aufgrund einer Störung anhalten, und der Lokführer sicherte den Bahnübergang manuell, um eine Streckensperrung zu verhindern. So viel Einsatz – das verdient Respekt!
Insgesamt bleibt es spannend, wie sich die Lage entwickeln wird. Wir hoffen, dass die kommenden Tage weniger turbulent werden und die Züge bald wieder pünktlich über die Schienen ratteren. Bis dahin: gute Reise!