Heute, am 18. Mai 2026, gibt es Neuigkeiten aus der Hochschullandschaft in Norddeutschland. Die Landeshochschulkonferenz hat einen neuen Präsidenten: Prof. Volker Epping, der derzeit die Geschicke der Leibniz-Universität Hannover leitet, wurde zum neuen Vorsitzenden gewählt. Ein Wechsel, der nicht nur für Epping selbst, sondern auch für die gesamte Hochschulpolitik von Bedeutung ist.
Er folgt auf Prof. Susanne Menzel-Riedl, die ihren Hut nimmt, um im Oktober die Präsidentschaft der Universität Münster zu übernehmen. Seit November 2022 war Menzel-Riedl die treibende Kraft an der Spitze der Landeshochschulkonferenz und hat sich in dieser Zeit einen ausgezeichneten Ruf im Kollegenkreis erarbeitet. Ihre Nachfolgerin ist also gleichsam eine Wende, die frischen Wind in die Konferenz bringen könnte!
Neuer Wind im Vorstand
Doch nicht nur der Wechsel an der Spitze sorgt für Aufsehen. Auch im Vorstand der Landeshochschulkonferenz gibt es einige personelle Veränderungen. Prof. Sascha Spoun von der Leuphana-Universität Lüneburg wird nun die Position der Stiftungshochschulen vertreten. Er bringt frische Perspektiven mit, das ist sicher! Außerdem wurde Prof. Alexander Schmehmann, der Präsident der Hochschule Osnabrück, nachgewählt und ersetzt Marc Hudy, der aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr zur Verfügung steht. Es ist immer schade, wenn gesundheitliche Gründe einen Rückschritt bedeuten, aber wir wünschen Marc Hudy alles Gute!
Die Präsidentschaft der Hochschule für Bildende Künste Braunschweig bleibt mit Ana Dimke unverändert, was auch ein bisschen Stabilität in die neuen Entwicklungen bringt. Eine reguläre Neuwahl des gesamten Gremiums steht im nächsten Jahr an, wo sicherlich wieder spannende Entscheidungen auf der Tagesordnung stehen werden.
Hochschulpolitik im Wandel
In einem breiteren Kontext betrachtet, ist dieser Wechsel nicht nur ein internes Hochschulthema, sondern steht auch im Zusammenhang mit größeren Initiativen, die die Hochschullandschaft prägen. Der Hochschulpakt 2020, der von Bund und Ländern initiiert wurde, wurde vor kurzem evaluiert. Ziel dieser Initiative war es, die deutschen Hochschulen für die steigenden Studierendenzahlen fit zu machen. Und da stellt sich natürlich die Frage: Wie geht es weiter?
Der Zukunftsvertrag „Studium und Lehre stärken“ wird den Hochschulpakt 2020 ablösen und hat das Ziel, die Qualität von Studium und Lehre nachhaltig zu verbessern. Das ist ein wichtiges Anliegen, denn Qualität sollte immer an erster Stelle stehen! Zudem sichert der Zukunftsvertrag die Studienkapazitäten, die mit dem Hochschulpakt aufgebaut wurden. Gerade in Zeiten, in denen Bildung eine Schlüsselressource darstellt, ist das von enormer Bedeutung.
Zusätzlich gibt es zahlreiche Initiativen, wie die „Innovative Hochschule“, die 2016 ins Leben gerufen wurde, um den Transfer von Ideen und Technologien zu fördern. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) sowie die Kultusministerkonferenz (KMK) spielen hier eine zentrale Rolle, indem sie wichtige Beschlüsse und Informationen bereitstellen. Die Hochschulrektorenkonferenz (HRK) ist ebenfalls aktiv und verabschiedet regelmäßig Beschlüsse zu aktuellen Themen der Hochschulpolitik. Es ist also einiges los im Hochschulbereich, und die kommenden Monate werden mit Sicherheit spannend.