Die Berlin Volleys haben sich an diesem Wochenende bei der Saisonabschlussfeier von ihren Fans verabschiedet, und was für eine Feier das war! Nach einer emotionalen, unglaublich harten Saison, in der sie mit Rückschlägen und Trainerwechseln kämpfen mussten, konnten sie am Ende die Meisterschaft feiern. Ja, die Volleys haben tatsächlich ihren zehnten Titel in Folge geholt – das ist einfach nur beeindruckend! Und dann noch der 16. Meistertitel insgesamt. Ein großer Moment für die Mannschaft, für die Stadt und natürlich für die Fans.
Doch während die Sektkorken knallten, wurde auch klar: Ein Umbruch steht bevor. Star-Diagonalangreifer Jake Hanes, der im entscheidenden Moment den Matchball verwandelte und damit den 3:1-Sieg gegen SVG Lüneburg sicherte, wird den Club verlassen. Auch Publikumsliebling Nehemiah Mote und Nationalspieler Moritz Reichert ziehen weiter. Bleiben werden hingegen Kapitän Ruben Schott und der als wertvollster Spieler ausgezeichnete Florian Krage-Brewitz. Das sind die beiden, auf die die Volleys in der kommenden Saison setzen wollen.
Trainerwechsel und Kaderplanung
Die Saison hatte so ihre Höhen und Tiefen. Die Volleys starteten holprig und verloren drei der ersten sechs Spiele. Das führte dazu, dass Trainer Joel Banks im Januar die Segel strich, weil die Mannschaft nicht das erwartete Niveau zeigte. Alexandre Leal übernahm, doch auch er konnte keine Stabilität bringen. Ein Rücktritt des Interimstrainers vor dem entscheidenden Playoff-Halbfinalspiel? Ja, das gab es tatsächlich. Markus Steuerwald, der Co-Trainer, sprang kurzfristig ein und führte das Team zum Titel – ein echter Kraftakt!
Jetzt ist die Frage, wer in der kommenden Saison die Zügel in der Hand halten wird. Geschäftsführer Kaweh Niroomand hat den Wunsch geäußert, eine Wackelsaison wie die vergangene zu vermeiden. Das wird eine spannende Herausforderung, besonders da Steuerwald bereits einen Vertrag bei den Helios Volleys Giesen unterschrieben hat. Ein Abschied, der nicht nur für ihn, sondern auch für die Volleys eine neue Ära einläutet.
Neuer Wind in Berlin
Mit Louis Kunstmann, der vom Liga-Konkurrenten VfB Friedrichshafen nach Berlin wechselt, und Libero Erik Shoji, der nach einer kurzen Auszeit zurückkehrt, wird der Kader neu gemischt. Das Team hat in der kommenden Saison viel vor. Die Kaderplanung für 2026/27 läuft bereits, und es bleibt abzuwarten, wie sich die Volleys unter diesen neuen Bedingungen entwickeln. Der Druck auf Ruben Schott und Florian Krage-Brewitz ist groß, aber sie haben bereits bewiesen, dass sie das Zeug dazu haben, das Team zu führen.
Ein großes Abschiedsfest mit den Fans ist für Samstag geplant. Das wird ein emotionaler Abschied für alle Beteiligten. Die Volleys sind nicht nur ein Team, sondern eine Familie – und das wird auch in den kommenden Monaten so bleiben, trotz aller Veränderungen, die anstehen. Die Berichterstattung über die Bundesliga wird spannend bleiben, und wir sind gespannt, wie sich die Dinge entwickeln.