Heute ist der 8. Mai 2026, und in Hildesheim tut sich einiges, wenn es um die Fußgängerinfrastruktur geht! Die Stadt wurde als eine von zehn Kommunen in Niedersachsen ausgewählt, um von einer vollständigen Landesförderung für einen „Fußverkehrs-Check“ zu profitieren. Das bedeutet, dass jetzt 200.000 Euro – also jeweils 20.000 Euro für jede Kommune – zur Verfügung stehen, um die Sicherheit und Barrierefreiheit für Fußgänger zu verbessern. Ein echter Grund zur Freude, oder?
Der offizielle Auftakt fand in Hannover statt, wo Staatssekretär Matthias Wunderling-Weilbier den Förderbescheid an Stadtbaurätin Andrea Döring überreichte. Dabei wird es nicht bei einem einmaligen Check bleiben. Das Projekt wird jährlich gefördert und von der MOBILOTSIN, der Beratungseinheit der Landesnahverkehrsgesellschaft Niedersachsen (LNVG), koordiniert. LNVG-Geschäftsführer Christian Berndt hat betont, wie wichtig das Zufußgehen als zuverlässige Form des Nahverkehrs ist. Es könnte ein echter Schritt in die richtige Richtung sein!
Der Fußverkehrs-Check: Ein Schritt zur Verbesserung
Was genau passiert bei diesem Fußverkehrs-Check? Nun, die Analyse wird sich auf die Sicherheit, Barrierefreiheit und die Hauptwege in Richtung Innenstadt konzentrieren. Die Pläne sehen vor, dass noch in diesem Jahr die Begehungen stattfinden, mit zwei geplanten Veranstaltungen, bei denen die Bürgerinnen und Bürger ihre Fragen und Anliegen zur Fußgängersicherheit und -infrastruktur äußern können. Andrea Döring hat auch betont, wie wichtig die Beteiligung der Einwohnerschaft ist. Sie möchte darüber hinaus auch Vereine und Verbände in diesen Prozess einbeziehen. Das klingt nach einer echten Bürgerbeteiligung!
In der zweiten Jahreshälfte 2026 sollen dann konkrete Maßnahmen in Hildesheim umgesetzt werden. Das Projekt zielt darauf ab, den Fußverkehr zu sensibilisieren und erste Netzüberlegungen in Richtung Innenstadt zu treffen. Das ist dringend nötig, denn in vielen Städten gibt es noch Verbesserungspotenzial, insbesondere wenn man an die Sicherheit der Fußgänger denkt. Hier kommen auch die Fußverkehrs-Checks ins Spiel, die für Kommunen in Deutschland von großer Bedeutung sind. Sie bieten eine Plattform für Vor-Ort-Diskussionen und helfen, konkrete Verbesserungsvorschläge zu entwickeln.
Die GehCheck-App und weitere Hilfsmittel
Eine interessante Unterstützung für diese Checks ist die GehCheck-App, die die Durchführung erleichtert. Fußverkehrs-Checks beinhalten Schwachstellen-Analysen durch Ortsbegehungen und Beobachtungen von Fußverkehrsanlagen wie Wegen, Plätzen und Querungsanlagen. Ziel ist es, die Bedingungen für Fußgänger zu verbessern und Verkehrsunfälle zu verhindern. Auch verschiedene Benutzergruppen, wie Menschen mit Mobilitätseinschränkungen oder verschiedene Geschlechter, werden in den Fokus genommen. Es ist wichtig, dass alle sich sicher und wohl fühlen, wenn sie zu Fuß unterwegs sind!
Die Analyse wird nicht nur Mängel aufdecken, sondern auch gute Beispiele dokumentieren, um sowohl Stärken als auch Schwächen darzustellen. Das alles geschieht im Rahmen des Projektes „Handlungsleitfaden für Fußverkehrsstrategien“, das vom Umweltbundesamt und dem Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit gefördert wird. Es ist wirklich spannend zu sehen, wie sich die Stadt Hildesheim jetzt auf den Weg macht, um den Fußverkehr zukunftsfähig zu gestalten. Wer weiß, vielleicht wird Hildesheim bald zur Vorzeigestadt für Fußgängerfreundlichkeit in Niedersachsen!