Am kommenden Samstag, dem 7. Mai 2026, wird es für den SC Spelle-Venhaus im Getränke Hoffmann Stadion ein ganz besonderes Heimspiel geben. Um 16 Uhr ist der VfV Borussia 06 Hildesheim zu Gast, und das letzte Heimspiel der Saison 2025/26 könnte nicht spannender sein. Der Eintritt zu diesem Event ist frei, was sicherlich viele Zuschauer anziehen wird. Schließlich hat der SCSV in dieser Saison viel Unterstützung von den Fans erfahren und bedankt sich ausdrücklich bei ihnen sowie dem Fanclub für die Treue.

Ein kleiner Wermutstropfen gibt es jedoch: Die Anstoßzeit wurde von ursprünglich 17 Uhr auf 16 Uhr vorverlegt. Aber das kann die Vorfreude auf das Spiel kaum dämpfen! Hildesheim, aktuell auf dem fünften Platz mit 46 Punkten, hat noch vier Partien zu spielen – und die nächste steht bereits am Mittwoch gegen den TSV Wetschen auf dem Programm. Ein straffes Programm, das die Spannung in der Liga hochhält. Am 13. Mai trifft Hildesheim auf den BSV Rehden und am 17. Mai auf den Lüneburger SK Hansa. Der SCSV hingegen hat sein letztes Spiel gegen Heeslinger SC, der mit 53 Punkten auf dem zweiten Platz rangiert, ebenfalls am 17. Mai.

Ein Blick zurück auf die Saison

Doch wie steht es um den SC Spelle-Venhaus? Nach nur einer Saison in der Regionalliga Nord muss der Verein leider wieder absteigen. Mit nur 12 Punkten aus 34 Spielen belegt die Mannschaft den letzten Platz in der Tabelle. Das ist wirklich bitter. Die beiden Siege gegen Eimsbüttel und Kilia Kiel waren zwar schön, aber konnten die ernüchternde Bilanz nicht aufpolieren. Die meisten Tore kassiert und die wenigsten erzielt – das klingt nach einer sehr herausfordernden Saison, in der die Mannschaft oft überfordert war. Ein 2:9 gegen den Meister Hannover bleibt da ein schmerzhaftes Erinnerungsstück.

Woran lag das? Nun, der SCSV hatte den kleinsten Etat der Liga und konnte nicht mit den Halb- und Vollprofis mithalten. Trotz 25 sieglosen Spielen blieb Trainer Hanjo Vocks im Amt – das ist im Fußball nicht gerade die Norm, aber zeigt die Loyalität des Vereins zu seinen Trainern. Die Entscheidung, keine neuen Spieler zu verpflichten, um das finanzielle Konzept nicht zu gefährden, ist ebenfalls bemerkenswert, auch wenn es die Rückkehr in die Regionalliga erschwert hat. Ein wenig Lichtblick: Der Verein hat keine finanziellen Probleme und kann mit 600 Zuschauern pro Heimspiel kalkulieren – tatsächlich lag der Schnitt bei 770, und das Derby gegen Meppen war mit 3.746 Fans ausverkauft!

Ein emotionales Ende

Es gibt auch emotionale Momente, die die Fans in Erinnerung behalten werden. Die Choreografie beim Derby in Meppen war ein Highlight, und der SCSV hat sich in der Region einen Namen gemacht, auch wenn es sportlich nicht so lief. In den letzten 50 Jahren haben sich fast die Hälfte der Trainer in der Liga von ihren Vereinen getrennt, während der SCSV eine andere Richtung eingeschlagen hat. 17 Spieler bleiben dem Verein treu, während sieben, inklusive der Trainer, die Mannschaft verlassen werden. Die Region, aus der die Spieler stammen, bleibt ein zentraler Bestandteil der Vereinsphilosophie.

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Am 20. Mai wird der SCSV zudem ein Freundschaftsspiel gegen Borussia Mönchengladbach absolvieren. Das könnte eine interessante Herausforderung werden, um die Saison mit einem positiven Erlebnis abzuschließen. Die Fans dürfen gespannt sein, wie sich die Mannschaft in dieser Partie schlagen wird – und ob sie vielleicht doch noch einen letzten Glanzmoment erleben dürfen.