Heute ist der 13.05.2026, und in Hannover dreht sich alles um die Marienburg – ein Schloss, das nicht nur geschichtsträchtig, sondern auch ein bisschen in die Jahre gekommen ist. Mit rund 28 Millionen Euro an Fördergeldern wird nun kräftig angepackt, um die ehrwürdigen Mauern wieder zum Strahlen zu bringen. Doch das große ganze Schloss wird man damit nicht sanieren können. Ein bisschen wie beim Kochen, wenn man mit zu wenig Zutaten an ein aufwendiges Rezept geht – das Ergebnis kann nur halbherzig werden.
Um die Marienburg hat sich ein Holzzaun mit einem „Zutritt verboten“-Schild gesellt. Das ist jetzt nicht besonders einladend, aber die Sicherheit hat Vorrang. Kulturminister Falko Mohrs (SPD) hat sich selbst ein Bild von den Fortschritten der Sanierungsarbeiten gemacht. Ein erster Schritt war die Absicherung eines hängenden Geländes, mit großen roten Stützen, die die Szenerie irgendwie komisch wirken lassen. Man fragt sich, ob das die neue Art von Kunstinstallation ist. Aber Spaß beiseite, auch eine Spritzbetonwand wird zur Sicherheit am Fels befestigt. Man muss sich ja schließlich auf langfristige Stabilität verlassen können.
Der Fahrplan zur Wiederbelebung
Die Sanierungsarbeiten sind für den Laubengang im Juni 2026 angesetzt, gefolgt von der baufälligen Terrasse und Teilen der Holzkonstruktion im Inneren. Man kann sich vorstellen, wie die Handwerker mit ihren Werkzeugen anrücken, um das alte Gemäuer wieder in Schuss zu bringen. Ein Wetterdach soll im kommenden Jahr installiert werden, um die Arbeiten vor den Launen der norddeutschen Witterung zu schützen. Wer kennt das nicht? Plötzlich zieht ein Gewitter auf, und alles steht still. Geplant sind auch umfassende Arbeiten an der Außenfassade, den Dächern, Fenstern und einigen Innenräumen. Bis 2030/2031 sollen die Arbeiten, zumindest die, die mit dem aktuellen Budget machbar sind, abgeschlossen sein.
Natürlich ist die Marienburg für die Öffentlichkeit derzeit geschlossen. Ein paar Ausnahmen gibt es, aber das sind eher Sonderveranstaltungen. Über Pfingsten 2026 wird die Burg zumindest teilweise für ein Festival geöffnet. Das klingt nach einer aufregenden Möglichkeit, die ehrwürdigen Mauern mal von innen zu sehen – vielleicht sogar mit ein paar Anekdoten aus der Geschichte des Schlosses. Und das Beste? Mario Mathias Ohle, der Vorstand der Stiftung Schloss Marienburg, hat das Ziel, die Burg parallel zu den Bauarbeiten für Besucher zugänglich zu machen. Wie das klappen soll? Gute Frage!
Filmische Vergangenheit und Zukunft
Ein kleiner Rückblick gefällig? Die Serie „Maxton Hall“ wurde in drei Staffeln auf der Marienburg gedreht. Ganz ehrlich, ich kann mir gut vorstellen, dass viele Fans der Serie die Kulisse besichtigen wollen. Auch wenn aktuell keine weiteren Dreharbeiten geplant sind, hat die Marienburg bereits Erfahrung mit Filmprojekten gesammelt. Für die Kinofilmreihe „Schule der magischen Tiere“ gab es ebenfalls Aufnahmen, und eine Fortsetzung ist durchaus denkbar. Man fragt sich, ob die Besucher vielleicht sogar einen Blick hinter die Kulissen der Dreharbeiten werfen können. Die Marienburg möchte den Interessierten mit Zeitslots Zugang zu den Drehorten bieten, aber der Ansturm wird sicher eine Herausforderung. Wer möchte nicht einen Blick auf das Set werfen, wo die Magie entstanden ist?
Die Sanierung der Marienburg ist also nicht nur ein notwendiges Unterfangen, sondern auch eine Chance, die Geschichte und Kultur der Region neu zu beleben. Die Gespräche mit der Region Hannover über weitere Sondergenehmigungen laufen, und es bleibt spannend, wie sich die Dinge entwickeln werden. Mit ein bisschen Glück wird die Marienburg bald nicht nur ein Ort der Sanierung, sondern auch ein lebendiges Zentrum für Kultur und Geschichte – und vielleicht auch ein beliebter Anlaufpunkt für Filmfans und Geschichtsinteressierte.