Am 8. Juni 2026 wurde in Hannover ein bedeutender Schritt in Richtung musikalischer Zukunft vollzogen. Oberbürgermeister Belit Onay, zusammen mit Bildungs- und Kulturdezernentin Eva Bender sowie einer Vielzahl von Vertretern aus der Musikszene, stellte die neue Musikstrategie vor. Ziel ist die Weiterentwicklung von Hannover als UNESCO City of Music (UCOM). Musik soll nicht nur als Kunstform, sondern auch als zentrale Ressource für die Stadtentwicklung dienen – eine Vision, die sowohl Herzen höherschlagen lässt als auch die Kreativität anregen soll.

Die Strategie umfasst fünf strategische Handlungsfelder, die allesamt darauf abzielen, den musikalischen Puls der Stadt zu stärken. Dazu zählen die Sicherung und Entwicklung von Infrastruktur und Räumen für Musik, die Weiterentwicklung von Förderstrukturen, die Stärkung von Nachwuchs- und Talentförderung, der Ausbau von Sichtbarkeit und internationaler Positionierung sowie die Förderung von Vernetzung und Kooperation. So sollen sowohl etablierte Künstlerinnen als auch aufstrebende Talente eine Plattform finden, um sich zu entfalten.

Ein Herz für die Musikszene

Ein besonderes Highlight der Strategie ist der geplante Musik-Hub „Plattenfirma Hannover“, der Akteure aus Produktion, Ausbildung, Veranstaltungswesen und Vermarktung zusammenbringen soll. Ziel ist es, der jungen Generation von Musikerinnen eine gezielte Förderung zu bieten und sie auf ihrem musikalischen Weg zu begleiten. Auch ein neuer Fördertopf für populäre Musik wird eingerichtet – Clubs können künftig antragsberechtigt sein. Man könnte sagen, die Weichen für ein blühendes Musikökosystem sind gestellt!

Ein weiterer, spannender Bestandteil ist die Innovationsförderung an der Schnittstelle von Musik und Künstlicher Intelligenz im Rahmen von „Emil – Deutsches Zentrum für Musiktechnik“. Hier wird die Zukunft praktisch greifbar, und man fragt sich: Wie wird die Musik von morgen klingen? Die hervorragende musikalische Bildungslandschaft Hannovers, unter anderem durch die Hochschule für Musik, Theater und Medien (HMTMH) und die städtische Musikschule, wird ebenfalls ausgebaut. Ein eigenständiges „Haus der Musikschule“ soll als zentraler Ort der musikalischen Bildung entstehen.

Von der Vision zur Realität

Der Musik Kiosk, der am Kröpcke als Schaufenster der Musikstadt Hannover fungiert, hat sich seit seiner Eröffnung bereits etabliert. Mit fast 200 Veranstaltungen und über 10.000 Besuchern – und das ganz ohne Großveranstaltungen – hat er ein Publikum gefunden, das begeistert ist von der Vielfalt der Angebote. Die Sommerbühne zieht im Schnitt über 100 Besucherinnen an, und die 45 Quadratmeter des Kiosks sind meist bis auf den letzten Platz gefüllt. Hier wird Musik zum Erlebnis, und die Atmosphäre ist einfach nur genial!

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Die Auftaktveranstaltung am 30. November 2024 im Kulturzentrum Pavillon verspricht bereits jetzt ein Highlight zu werden. Auch die Eröffnung des Musik Kiosks am 7. Dezember 2024 sollte man sich im Kalender anstreichen! Und nicht zu vergessen – die Fête de la Musique am 21. Juni 2024 wird sicherlich ein Fest für alle Musikliebhaberinnen.

Ein gemeinsames Ziel: Gesellschaftlicher Zusammenhalt durch Musik

Die Musikstrategie steht unter dem Motto „Gesellschaftlicher Zusammenhalt durch Musik“. Erweiterte Förderkriterien sollen Gemeinschaftsprojekte unterstützen und die lokale Musikszene nachhaltig stärken. Mit Projekten wie „Public Domain“, das über 600 Akteur*innen vereint, wird der Austausch zwischen den Musikern gefördert. Die finale Musikstrategie mit konkreten Empfehlungen wird im Mai 2025 an die politischen Gremien übergeben – ein spannender Moment, der die Weichen für die Zukunft stellen könnte.

Die Herausforderungen sind klar formuliert, doch die Stadt zeigt sich optimistisch: Hannover wird sich als lebendige Musikstadt weiterentwickeln und die Herzen der Menschen erobern. Musik verbindet, und das wird hier spürbar sein.