In Hameln tut sich was! Hier wird nicht nur gebaut, sondern auch gedacht – und zwar nachhaltig. Eine neue Wohnanlage kombiniert die serielle Holzbauweise mit einer innovativen PVT-Technologie (Photovoltaik-Thermie) und einer bivalent angebundenen Sole-Wasser-Wärmepumpe. Das klingt technisch, aber das Ergebnis ist einfach nur spannend. Am Ende sollen 18 Wohneinheiten entstehen, die nach dem Effizienzhaus-Standard 40 EE gemäß GEG 2023 konzipiert sind. Ein echtes Vorzeigeprojekt für die Region!

Das ISFH (Institut für Solare Energieversorgungstechnik) hat sich vorgenommen, bis Ende 2027 die Energieeffizienz und die Eignung dieser Bauweise für den Serienbau zu untersuchen. Ziel ist es, eine System-Jahresarbeitszahl von 3,5 zu erreichen. Das klingt zwar nach einer Menge Zahlen, aber was das für den Alltag bedeutet? Mehr Energie aus weniger Ressourcen, das ist der Plan! Die Grübbel Generalunternehmer GmbH kümmert sich um die Umsetzung, und das mit Herzblut.

Technik, die begeistert

Im Einsatz sind 48 PVT-Kollektoren vom Typ PRISMA PVT HORIZON 4.0, die von TWL-Technologie geliefert werden. Diese genialen Module erzeugen sowohl Strom für die Wärmepumpe als auch thermische Energie zur Regeneration des Erdreichs – eine Win-win-Situation für die Umwelt! Übrigens: Die Fläche des Erdwärmetauschers wurde um 25 Prozent reduziert. So bleibt nicht nur mehr Platz, sondern auch zwei alte Bäume durften stehen bleiben, was sicher ein paar Umweltschützer erfreut.

Die hydraulische Einbindung erfolgt mit einem 100-Liter-Kaltspeicher als hydraulische Weiche vor der Wärmepumpe. Ein cleveres System, das die Wohnungsstationen über ein 4-Leiter-System an die Heizungsanlage anbinden kann. Und das Beste? Heizkreis und Trinkwarmwasserversorgung sind voneinander getrennt, um Energieverluste zu minimieren. Die Fußbodenheizung läuft mit niedrigen Temperaturen, während die Warmwasserversorgung mit höheren Temperaturen arbeitet. Hier wird wirklich alles durchdacht!

Ein Blick in die Zukunft

Das Projekt ist Teil der vom ISFH koordinierten Initiative integraTE-XL und wird vom Bundeswirtschaftsministerium gefördert. Damit wird nicht nur in Hameln an einer nachhaltigen Zukunft gearbeitet, sondern auch wichtige Daten zu Energieeffizienz, CO2-Einsparung und Wärmegestehungskosten gesammelt. Diese Informationen könnten für die gesamte Branche von Bedeutung sein.

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Ein weiterer Höhepunkt: Vom 23. bis 25. Juni wird TWL-Technologie das Projekt auf der Fachmesse Intersolar Europe in München präsentieren. Ein tolles Forum, um die Fortschritte und Möglichkeiten dieser Technologie einer breiten Öffentlichkeit vorzustellen.

Nachhaltigkeit im Bauwesen

Die Bauindustrie hat einen enormen Anteil an den globalen CO₂-Emissionen – etwa neun Prozent, um genau zu sein. Doch die guten Nachrichten sind: Die Treibhausgasemissionen im Bauwesen gehen jährlich zurück! Es zeigt sich ein klarer Trend hin zu ressourcenschonenden Rohstoffen und energieeffizienten Gebäuden. Internationale Zertifizierungen wie LEED und DGNB helfen dabei, diesen Wandel zu unterstützen. Und in Deutschland wächst der Markt für Green Buildings stetig. Das zeigt, dass es einen Bedarf an Veränderungen gibt – und Hameln ist da ein hervorragendes Beispiel!

Hier wird nicht nur gebaut, hier wird auch Zukunft gestaltet. Schön zu sehen, dass in unserer Region mit so viel Engagement und Know-how an einer nachhaltigeren Bauweise gearbeitet wird. Das macht Hoffnung für kommende Generationen!