Oh, das ist ja spannend! In Bad Münder am Deister, genauer gesagt auf der B442 in Eimbeckhausen, blitzt es heute wieder. Ja, richtig gehört! Der mobile Blitzer ist aktiv und auch wenn der genaue Standort noch nicht offiziell bestätigt ist, sollte man besser aufpassen. Die erlaubte Höchstgeschwindigkeit liegt bei 100 km/h. Wenn du also mit mehr als 100 km/h durchrauschst, könnte es teuer werden. Aber auch kleine Überschreitungen sind nicht ohne, und die häufigen Verkehrsverstöße sind nicht nur ein Grund für Bußgelder, sondern auch für viele Unfälle.

Übrigens, Geschwindigkeitsüberschreitungen sind in Deutschland die häufigste Unfallursache. Daher heißt es: Augen auf im Straßenverkehr! Die Verkehrsteilnehmer sollten stets die Geschwindigkeitsbegrenzungen einhalten und Rücksicht auf schwächere Verkehrsteilnehmer nehmen. Schade, dass viele das nicht ernst nehmen. Und hier noch ein wichtiger Hinweis zur Toleranz: Bei mobilen Blitzern gibt’s Abzüge. Unter 100 km/h sind es 3 km/h, über 100 km/h werden 3 % vom gemessenen Wert abgezogen. Das klingt ja fast fair, oder?

Was kommt auf dich zu?

Nun, wenn du in die Falle tappst und geblitzt wirst, stehen die Chancen nicht gut. Die Bußgeldtabelle spricht für sich: Innerorts sind die Strafen etwas strenger. Bei einer Überschreitung von 11-15 km/h wird’s schon mit 50 Euro und einem Punkt im Flensburger Register ernst. Und wenn du über 26 km/h zu schnell bist, gibt’s gleich ein Monat Fahrverbot obendrauf! Außerorts sieht’s ähnlich aus. Hier reicht schon eine Überschreitung von 26-30 km/h, um ein Fahrverbot von einem Monat zu kassieren. Das ist nicht zu unterschätzen.

Wusstest du, dass Fahranfänger in der Probezeit noch strengere Sanktionen erwarten können? Da ist der Spaß schnell vorbei, wenn man mit 51-60 km/h zu viel auf dem Tacho erwischt wird. Das sind dann 560 Euro und zwei Monate ohne Führerschein. Und das kann richtig wehtun. Ein Fahrverbot bedeutet, dass du deinen Führerschein für mindestens einen Monat nicht nutzen kannst. Das sind schon ordentliche Strafen, und das sollte man sich gut überlegen, bevor man aufs Gaspedal drückt.

Bußgeld und Einspruch

Solltest du doch einmal in die Verlegenheit kommen, einen Bußgeldbescheid zu erhalten, gibt es die Möglichkeit, Einspruch zu erheben. Das muss allerdings innerhalb von zwei Wochen geschehen und benötigt eine gute Begründung. Komischerweise denkt da jeder, er könnte mit einer Ausrede durchkommen. Aber das ist nicht so einfach. Wenn du innerhalb von drei Monaten nach dem Verstoß nicht ermittelt wirst, gilt der Verstoß allerdings als verjährt. Ein kleiner Hoffnungsschimmer für alle, die vielleicht mal über den Strich gegangen sind.

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Ach ja, und denk dran! Auf manchen Straßen gibt es zwar keine Geschwindigkeitsbeschränkungen, aber eine empfohlene Richtgeschwindigkeit von 130 km/h. Wer die überschreitet, könnte auch bei einem Unfall Mithaftung haben. Das ist ein bisschen wie ein Damoklesschwert über dem Kopf, oder? Immer auf der Hut sein, das ist die Devise!