Heute ist der 18.05.2026 und die Autofahrer in Goslar stehen vor einer spannenden Situation an den Tankstellen. Die Preise für Benzin und Diesel werden zur Mittagszeit voraussichtlich angehoben – ein Umstand, der vielen den Schweiß auf die Stirn treibt. Immerhin zeigt der Blick auf die aktuellen Literpreise um 06:03 Uhr, dass Super bei 2,050 Euro, E10 bei 1,991 Euro und Diesel bei 1,949 Euro steht. Das sind schon ganz schön knackige Preise, oder?

Eine kleine Erleichterung kommt in Form des Tankrabatts von 16,7 Cent pro Liter, der seit dem 1. Mai gilt und bis Ende Juni 2026 reicht. Das klingt zunächst gut, jedoch bleibt abzuwarten, wie viel von dieser Ersparnis tatsächlich an den Kunden weitergegeben wird. Laut ADAC haben die Tankstellenbetreiber zwar die Energiesteuer um etwa 14 Cent gesenkt, aber nicht alle sparen auch wirklich an den Spritpreisen. Die Realität sieht oft anders aus.

Preisspiele an den Tankstellen

Wenn man sich umschaut, merkt man schnell: Die Preisunterschiede zwischen den Tankstellen in der Region sind enorm. Bis zu 5 Cent für Super und E10 sowie bis zu 7 Cent für Diesel können hier den Geldbeutel leichter oder schwerer machen. Zum Beispiel an der STAR, CLASSIC und Q1 in Bad Harzburg, wo Super und E10 bei 2,029 Euro und Diesel bei 1,919 Euro stehen. Auf der anderen Seite hat die ARAL in Goslar mit 2,079 Euro für Super und 1,989 Euro für Diesel die höchsten Preise in der Umgebung. Ein Vergleich lohnt sich auf jeden Fall!

Aber nicht nur die Preise selbst sind interessant, sondern auch, dass sie dreimal täglich aktualisiert werden – morgens, mittags und abends. Das bedeutet: Wer clever tankt, kann sozusagen zum richtigen Zeitpunkt an die Zapfsäule fahren. Und das ist gerade in der aktuellen Situation, wo die Spritpreise vor allem vor 12 Uhr oft in die Höhe schießen, ein echter Vorteil.

Die geopolitischen Hintergründe

Ein Grund für die hohen Preise ist der Iran-Konflikt, der seit Februar 2026 die Märkte aufgemischt hat. Die Straße von Hormus, eine wichtige Route für den Öltransport, ist kaum passierbar – das lässt die Preise nur so in die Höhe schnellen. Vor dem Krieg lagen die Preise für Super bei 1,83 Euro pro Liter und Diesel bei 1,75 Euro. Ein ganz anderer Schnack als heute.

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Interessanterweise hat der ADAC festgestellt, dass die Steuersenkung nicht vollständig an die Verbraucher weitergegeben wird. Das ist ein bisschen wie der berühmte Tropfen auf den heißen Stein. Der Rohölpreis ist im Wochenvergleich gesunken, von rund 110 US-Dollar auf gut 105 US-Dollar pro Barrel, aber das spüren die Autofahrer nur bedingt. Stattdessen sind die Märkte nervös und die Ölpreise schwanken stark – das macht es den Tankstellen nicht gerade leicht, die Preisgestaltung transparent zu halten.

Tanken mit Köpfchen

Tipps zum Tanken gibt es in Hülle und Fülle. Preise vergleichen, auf teures Super E5 verzichten und am besten die Spritpreis-App „ADAC Drive“ nutzen – das sind alles Möglichkeiten, um ein paar Euro zu sparen. Und natürlich gilt: wer nicht gerade mit dem Auto zur Tankstelle fährt, kann sich die Fahrkosten direkt sparen! Elektroautos sind da eine echte Alternative, denn die stabileren Strompreise machen sie oft günstiger im Verbrauch.

In dieser angespannten Situation bleibt nur zu hoffen, dass die Preise bald wieder sinken und die Autofahrer in Goslar etwas durchatmen können. Aber bis dahin heißt es: Vergleichen, sparen und clever tanken!