Goslar, das Herz des Harzes, ist bekannt für seine beeindruckende Geschichte und Kultur. Die neueste Attraktion, die die Besucher in ihren Bann zieht, ist die Sonderausstellung „Power 2 Change. Mission Energiewende“, die im Weltkulturerbe Rammelsberg eröffnet wurde. In der Kraftzentrale des Museums, dem ältesten Gebäude des gesamten Komplexes, wird das Thema Energiewende auf fesselnde Weise behandelt.

Die Ausstellung, die in Zusammenarbeit mit verschiedenen Partnern aus Forschung, Museumsbereich und Wissenschaftskommunikation entwickelt wurde, regt zum Nachdenken an, ohne dabei feste Meinungen vorzugeben. Museumleiter Oliver Kasties hebt die Relevanz des Themas hervor, insbesondere in Anbetracht der Geschichte des Rammelsbergs, der einst von Wasserkraft auf Elektroenergie umschwenkte. Der Bergbau lieferte zudem wichtige Rohstoffe wie Zinn und Kupfer, die für die Energiewende von Bedeutung sind.

Vielfältige Themenbereiche und Interaktivität

Die Präsentation ist in vier Themenbereiche gegliedert, die jeweils einen wichtigen Aspekt der Energiewende beleuchten:

  • Orange: Flexibilisierung der Industrie und Anpassung der Produktion an erneuerbare Energien.
  • Blau: Vernetzung und der Transport von Offshore-Energie zu den Verbrauchern.
  • Rot: CO2-Reduktion sowie die Möglichkeiten zur Abscheidung und Nutzung von CO2.
  • Grün: Mobilität, alternative Kraftstoffe und spezifische Anforderungen der verschiedenen Verkehrsträger.

Besucher haben die Möglichkeit, mittels einer Chipkarte persönliche Antworten zu wählen und ihren ganz eigenen „Energiewendetyp“ zu ermitteln. Zudem können sie ihre Sichtweise in einem Video festhalten und somit aktiv an der Diskussion teilnehmen. Die Ausstellung läuft bis zum 9. August und bietet somit noch ausreichend Zeit, die wichtigen Themen der Energiewende zu erkunden.

Die Rolle der erneuerbaren Energien im Verkehr

Ein Aspekt der Energiewende, der oft in den Hintergrund rückt, ist der Verkehrssektor. Laut dem Umweltbundesamt hat dieser den geringsten Anteil an erneuerbaren Energien und weist die geringste Emissionsvermeidung auf. Dabei werden im Jahr 2024 die Emissionen vorrangig durch Biokraftstoffe wie Biodiesel, hydriertes Pflanzenöl (HVO) und Bioethanol reduziert. Dies zeigt, dass die Entwicklung der erneuerbaren Energien im Verkehrssektor entscheidend ist, um die Menge der vermiedenen Treibhausgas-Emissionen zu steigern.

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Die Ausstellung „Power 2 Change“ ist nicht nur eine informative Plattform, sondern auch ein Aufruf zur aktiven Auseinandersetzung mit den Herausforderungen der Energiewende. Sie verdeutlicht, dass jeder Einzelne einen Beitrag leisten kann, um die Zukunft nachhaltig zu gestalten.