In der malerischen Stadt Goslar, wo die Geschichte auf moderne Ideen trifft, hat ein junger Mann seinen Traum verwirklicht. Oskar Kohl, 27 Jahre alt, hat zum Jahresbeginn 2023 sein eigenes Unternehmen „Kohls Energie“ gegründet. Eine Leidenschaft für Strom und das Handwerk treibt ihn an – und das merkt man! Nach einem abgebrochenen Abitur am Christian-von-Dohm-Gymnasium fand er seinen Weg beim Praktikum bei Olbrich-Elektroinstallationen. Es war der Wendepunkt, der ihn dazu brachte, 2016 eine Ausbildung zum Elektroniker zu beginnen, die er 2020 erfolgreich abschloss. Ein Geselle zu sein, war für ihn nur der erste Schritt; 2022 folgte die Meisterweiterbildung, die er mit 23 Jahren abschloss.

Sein Wunsch, selbstständig zu sein, war nicht einfach ein spontaner Gedanke. Oskar plante akribisch, schuf einen Business- und Finanzplan und erhielt wertvolle Unterstützung von seinen Eltern. Ohne einen Kredit aufzunehmen, finanzierte er sein Unternehmen – eine echte Meisterleistung! Nach drei Monaten intensiver Vorbereitung war es endlich so weit: Die Gewerbeanmeldung wurde abgeschlossen und die praktische Umsetzung begann im Oktober 2023. Die Nachfrage nach seinen Dienstleistungen war sofort hoch. Statt einer Handvoll Kontakte hat sich sein Netzwerk in Windeseile von fünf auf 80-90 Nummern erweitert – da ist ordentlich was los!

Einblicke in die Selbstständigkeit

„Kohls Energie“ bietet nicht nur klassische Wohnungsinstallationen an, sondern spezialisiert sich auch auf elektrische Anschlüsse von Photovoltaikanlagen sowie die Installation von Wärmepumpen. Die Energiewende hat hier ganz klar ihre Spuren hinterlassen. Oskar hat erkannt, dass die Nachfrage nach Elektroinstallationsdienstleistungen in Deutschland stetig steigt, vor allem in Zeiten, in denen Nachhaltigkeit und Smart-Home-Technologien immer mehr in den Fokus rücken. Aktuelle Statistiken zeigen, dass es rund 75.000 Elektrofachbetriebe in Deutschland gibt – da muss man sich natürlich auch von der Konkurrenz abheben!

Die Selbstständigkeit als Elektriker erfordert nicht nur handwerkliches Geschick, sondern auch umfassende Kenntnisse in Elektrostatik, Elektrodynamik und Steuerungstechnik. Oskar hat mit seinem Meistertitel bereits den ersten Schritt zur Selbstständigkeit im Elektrohandwerk gemacht. Die Handwerkskammer stellte ihm zudem wertvolle Informationen und Tipps zur Existenzgründung zur Verfügung. Dazu gehört auch die Erstellung eines Businessplans, der eine Marktanalyse und Finanzplanung umfasst – das alles hat Oskar ja bereits erfolgreich gemeistert!

Soziale Medien und Zukunftspläne

Um andere zu ermutigen, nutzt Oskar Instagram unter dem Account „kohls_energie“. Hier gibt er Einblicke in seine Unternehmensgründung, teilt Erfolge und Herausforderungen. Ein echter Mutmacher! Zukünftig möchte er auch ausbilden und so mehr Frauen für die Branche gewinnen. „Das Handwerk positiv darstellen“ – das hat sich Oskar auf die Fahne geschrieben. Sein langfristiges Ziel ist es, ein Unternehmen mit fünf Mitarbeitern und einem Auszubildenden aufzubauen. Ein ehrgeiziger Plan, der seine Leidenschaft widerspiegelt.

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Die Gründung eines kleinen Elektrofachbetriebs wie „Kohls Energie“ ist in der heutigen Zeit mehr als sinnvoll. Die Nachfrage nach spezialisierten Dienstleistungen wie Photovoltaik oder Wallbox-Installationen wird weiter steigen. Oskar hat nicht nur den richtigen Zeitpunkt gewählt, sondern auch die richtigen Entscheidungen getroffen. Mit einem soliden finanziellen Fundament und einer klaren Vision kann man in dieser Branche einiges bewegen – und Oskar ist auf einem sehr vielversprechenden Weg.