In Northeim, da ist am Montag, dem 14. Juli 2025, ein handfester Vorfall auf einem Spielplatz am Vogts Teich geschehen. Ein 21-jähriger Mann hatte der Polizei gemeldet, dass ihm dort Cannabis zum Kauf angeboten wurde. Zügig machten sich die Beamten auf den Weg und trafen vor Ort auf den mutmaßlichen Drogenhändler, einen 30-jährigen Mann. In seiner Tasche fanden die Polizisten mehrere Plastiktüten mit Cannabis, welches daraufhin beschlagnahmt wurde. Gegen den 30-Jährigen wurde ein Verfahren wegen unerlaubten Handels mit Betäubungsmitteln eingeleitet, wie auch Göttinger Tageblatt berichtet.

Doch damit nicht genug: Ein weiterer Mann, 41 Jahre alt, wurde ebenfalls auf dem Spielplatz angetroffen. Er hatte sich einen Joint vorbereitet und rauchte diesen gerade. Auch gegen ihn wurde ein Verfahren eingeleitet, allerdings nicht wegen Drogenhandels, sondern weil er gegen das Konsumcannabisgesetz (KCanG) verstieß. Auch dieser umstrittene Vorfall zeigt wieder einmal, dass das Thema Drogen auch in unserer Region hochaktuell ist.

Drogenfrequenz in Deutschland unter der Lupe

<pDiese Ereignisse stehen im Kontext der aktuellen Entwicklungen im Bereich Drogen in Deutschland. Der REITOX-Jahresbericht 2024, veröffentlicht von der Deutschen Beobachtungsstelle für Drogen und Drogensucht, bietet einen umfangreichen Überblick über die Situation. In diesem Bericht geht es unter anderem um Prävention, Beratung und Behandlungsmöglichkeiten sowie um Schadensminderung und die Bekämpfung des Drogenangebots. Die Zahlen verdeutlichen die Verbreitung, Folgeschäden und den (Schwarz-)Markt von Drogen und liefern somit wichtige Anhaltspunkte für die lokale Drogenpolitik.

Wie viele unserer Leser vielleicht wissen, spielt der Drogenkonsum eine zentrale Rolle in der Gesellschaft. Die interaktive Grafik des Datenportals des Beauftragten der Bundesregierung für Sucht- und Drogenfragen gibt interessante Einblicke in diese Problematik. Auf dieser Website sind auch die neueste Kennzahlen und Entwicklungen zu finden, die die Situation in unserer Region dokumentieren. Wer mehr darüber erfahren will, findet die Arbeitsunterlagen und weitere Berichte als PDF-Dokumente auf den entsprechenden Seiten. Für ernsthafte Fragen zur Thematik steht auch ein Kontakt zu den Experten bereit: dbdd@ift.de von der DBDD.