Am 8. Oktober 2025 wurde erneut ein wichtiger Schritt in der Regionalentwicklung gemacht: Das Regionalentwicklungsamt Braunschweig gab die Genehmigung von Fördermitteln für das Projekt InnoREG bekannt. Dies könnte nicht nur die Dynamik in der Region erhöhen, sondern auch den kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) einen Schub geben. Unter den Beteiligten sind die renommierten Hochschuleinrichtungen wie die Technische Universität Braunschweig und die Ostfalia Hochschule für angewandte Wissenschaften, sowie die Wirtschaftsförderungsagenturen aus Braunschweig, Salzgitter und Gifhorn.
Das übergeordnete Ziel von InnoREG? Die Förderung des Innovationspotenzials in der Region und die Entwicklung nachhaltiger Lösungen. „Wir haben ein gutes Händchen dabei, die Expertise an den Tisch zu bringen“, betont Professor Arno Kwade, der Vizepräsident für Transfer und Innovation an der TU Braunschweig. Dies unterstreicht die enge Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft und Wirtschaft, die notwendig ist, um den Herausforderungen, die sich aus der schnellen Entwicklung neuer Produkte ergeben, zu begegnen.
Die Schwerpunkte des Projekts
InnoREG ist nicht nur ein schönes Wortspiel, sondern ein systematischer Prozess, der die individuelle Innovationsbedürfnisse der Unternehmen in den Mittelpunkt stellt. Zwei Innovationsscouts sind dafür zuständig, die Bedürfnisse vor Ort zu analysieren und Kooperationsmöglichkeiten mit Universitäten auszuloten. Dies geschieht im Rahmen der Initiative „Zukunftsregion Südostniedersachsen“, die auch durch den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) unterstützt wird.
Die langfristige Innovationsfähigkeit der Region zu stärken und den Austausch zwischen Wissenschaft und Unternehmen zu fördern, das sind klare Visionen. „Wir müssen aktiv die regionalen Veränderungen in Bereichen wie Digitalisierung, künstliche Intelligenz und Nachhaltigkeit gestalten“, so Astrid Paus, die Abteilungsleiterin im Regionalentwicklungsamt, während der feierlichen Übergabe der Fördergenehmigung.
Die finanzielle Grundlage
Doch was genau steckt hinter der Finanzierung? Die Mittel stammen nicht nur von der Stadt Braunschweig, sondern auch von den beteiligten Wirtschaftsförderungsagenturen. Dies geschieht im Rahmen einer breiten europäischen Förderung, die auch die Stärkung von Sektoren wie Landwirtschaft, Forstwirtschaft und Fischerei im Blick hat. Diese Bereiche stehen dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung als wichtige Themenfelder zur Verfügung und sind entscheidend für die nachhaltige Entwicklung der Region.
In der EU wird zudem ein gesamtösterreichisches Programm zur Unterstützung der Regionen umgesetzt, das für die Förderperiode 2021-2027 ausgelegt ist. Hierbei werden Investitionen in Beschäftigung und Wachstum zielgerichtet gefördert. Bei der Gestaltung und Programmierung wurden Experten eingebunden, um sicherzustellen, dass auch die Stimmen von Interessensgruppen und NGOs Gehör finden, wie auf efre.gv.at nachzulesen ist.
Zusammengefasst bringt das Projekt InnoREG frischen Wind, indem es eine Brücke zwischen Universitäten und kleinen Unternehmen schlägt. Die geplante Laufzeit von zunächst drei Jahren lässt darauf hoffen, dass viele Unternehmen von den Aufbau- und Austauschmöglichkeiten profitieren werden. Eine Stärkung der Innovationskultur in der Region ist da sicher in Sicht!