In Isenbüttel, einem kleinen Ort mit großer Bahntradition, tut sich etwas Spannendes. Endlich wird die lange erwartete neue Bahnstation gebaut! Am westlichen Ortsrand, hinter dem Rewe-Markt, entsteht ein moderner Haltepunkt, der nicht nur den Reisenden, sondern auch der gesamten Gemeinde zugutekommen soll. Der alte Bahnhof Isenbüttel Dorf, der 1976 aufgegeben wurde, wird damit in die Geschichte eingehen. Ja, die Zeiten ändern sich, und das ist gut so!
Der Spatenstich für die neue Station fand am 1. Juni statt, und die Fertigstellung ist für Ende dieses Jahres geplant. Die Vorfreude ist spürbar! Die neue Station wird nicht nur mit Wetterschutz und digitalen Anzeigern ausgestattet, sondern auch mit einem taktilen Leitsystem, das blinde und sehbehinderte Menschen unterstützen wird. Züge der RB47, die ab den 30er Jahren batterieelektrisch im neuen Harz-Heide-Netz fahren sollen, werden hier haltmachen. Ein echter Schritt in die Zukunft!
Erweiterung des ÖPNV-Netzes
Die neuen Bahnhalte im Regionalverband Großraum Braunschweig sind Teil einer umfassenden Strategie, die Mobilität in der Region zu verbessern. Neben Isenbüttel, werden auch Braunschweig-Bienrode und Wolfsburg-Sandkamp in den nächsten drei Jahren neu erschlossen. Auch die Gemeinde Isenbüttel hat mit neuen Zuwegen und der Planung von 47 Park&Ride- sowie 34 Bike&Ride-Plätzen vorgesorgt. Da bleibt kein Platz für Ausreden, wenn es um den Umstieg auf öffentliche Verkehrsmittel geht!
Für die Pendler wird es besonders praktisch. Eine angepasste Buslinie wird einen direkten Umstieg ermöglichen. Dazu kommen zwei Bushaltestellen auf der gegenüberliegenden Seite des Bahnsteigs. So wird der gesamte Nahverkehr noch flexibler und einfacher zu nutzen. Der Regionalverband Großraum Braunschweig hat hier ganze Arbeit geleistet, indem er die Interessen und Akteure aus den Städten und Landkreisen zusammenbringt. Mobilität für alle – das ist das Ziel!
Nachhaltige Mobilität im Fokus
Ein weiterer Aspekt, der nicht außer Acht gelassen werden sollte, ist der Klimaschutz. Die Planungen des Regionalverbands beinhalten auch Maßnahmen zur klimafreundlichen Mobilität. Innovative Konzepte, die in verschiedenen Modellregionen erprobt werden, zielen darauf ab, den Umweltverbund zu stärken und Alternativen zum privaten Pkw zu schaffen. Das ist nicht nur gut für die Umwelt, sondern auch für unsere Lebensqualität. Wer möchte sich schon mit dem Auto im Stau quälen, wenn er auch entspannt mit dem Zug fahren kann?
Im Zuge des Projekts „RegioProzess“ wird an interkommunalen Lösungen gearbeitet, um die Herausforderungen der Mobilität zu meistern. Ein digitales Planungstool und innovative Ansätze zur Förderung des öffentlichen Nahverkehrs und Radverkehrs stehen dabei im Mittelpunkt. Die Region wird belebter, lebenswerter und vor allem zukunftsfähiger. Es ist ein aufregender Moment, in dem die Weichen für eine nachhaltige Verkehrswende gestellt werden!