In Emden ist zurzeit einiges los! Das Feuerschiff Amrumbank, ein stolzes Wahrzeichen der Deutschen Bucht, hat am Montag das Trockendock erreicht und wird nun auf Vordermann gebracht. Man kann sich das wie eine Art Wellness-Aufenthalt für das Schiff vorstellen – nur eben ohne Schwimmen und mit viel mehr technischem Kram. Die Rückkehr ins Wasser ist für nächste Woche geplant, genauer gesagt am 12. Mai. Das freut nicht nur die Vereinsmitglieder, die während des Werftaufenthalts an Bord sind, sondern auch alle, die sich auf die Emder Matjestage vom 29. bis 31. Mai freuen.
Was genau wird hier eigentlich gemacht? Nun, das Schiff bekommt einen neuen TÜV und eine überholte Heizung. Außerdem wird das Unterwasserschiff gereinigt, damit es wieder in alter Pracht erstrahlt. Eine Förderzusage von der Bingo-Stiftung über 19.000 Euro sorgt dafür, dass die Reparaturen nicht ins Wasser fallen – im wahrsten Sinne des Wortes. Ursprünglich sollte der TÜV schon im letzten Jahr durchgeführt werden, aber da kam die Sanierung der Eisenbahnklappbrücke dazwischen und alles verzögerte sich. Das ist echt schade, aber jetzt ist es endlich so weit!
Technische Details und Vorbereitungen
Im Trockendock stehen einige wichtige Maßnahmen auf dem Plan. So wird unter anderem die Eisendicke des Schiffsrumpfs gemessen und die Luftflaschen für den Dieselmotor überprüft. Denkt man an all die technischen Details, fragt man sich fast, ob das Feuerschiff selbst ein wenig nervös ist. Schließlich wird auch der Rumpf gereinigt und mit einem neuen Antifouling-Anstrich versehen – das klingt doch nach einem frischen Look!
Ein weiterer Punkt auf der Liste sind Reparaturen, die später am gewohnten Liegeplatz im Delft erledigt werden. Dazu gehört die Erneuerung des nicht mehr wasserdichten Mastkragens. Man könnte sagen, das Schiff wird für die kommenden Monate fit gemacht, damit es auch weiterhin als maritimes Erlebnis für Besucher dienen kann. Museum und Restaurant sollen spätestens am 14. Mai wieder öffnen – und das ist auch nötig, schließlich haben wir ja die Matjestage vor der Tür!
Historische Bedeutung und maritime Gemeinschaft
Das Feuerschiff ist nicht nur ein technisches Denkmal, sondern auch Teil einer lebendigen maritimen Kultur. Veteranen, die oft allein oder in historischen Häfen unterwegs sind, haben häufig eine enge Verbindung zu solchen Schiffen. Viele von ihnen sind Teil von maritimen Museen oder beherbergen diese an Bord. Die Liebe zur See und zur Geschichte verbindet die Menschen – und das spürt man auch hier in Emden. Wenn man so darüber nachdenkt, ist das Feuerschiff ein kleiner Mikrokosmos der maritimen Gemeinschaft.
Zusätzlich gibt es eine Liste von Museumsschiffen und maritimen Museen, die ständig aktualisiert wird. Leser sind eingeladen, fehlende Schiffe oder Museen zu melden – eine tolle Möglichkeit, die maritime Kultur lebendig zu halten! Man kann sich also durchaus vorstellen, dass das Feuerschiff Amrumbank nicht nur ein Stück Geschichte ist, sondern auch ein wichtiges Bindeglied zur Gemeinschaft der Schiffsliebhaber. Wer mehr über die Schiffe erfahren möchte, kann einfach eine E-Mail an redaktion@boote-magazin.de schicken.