Am 3. Juni 2026 ist es endlich soweit: Das 36. Internationale Filmfest Emden-Norderney wird mit der Weltpremiere des Films „Sommer auf Asphalt“ eröffnet. Ein spannendes Event, auf das sich nicht nur die Einheimischen, sondern auch zahlreiche Filmbegeisterte aus der Ferne freuen. In der Hauptrolle sehen wir niemand Geringeren als Christoph Maria Herbst, der in der Rolle eines Vaters brilliert, der gemeinsam mit seiner Tochter, gespielt von Mala Emde, als Fahrradkurier unterwegs ist. Die beiden werden in ihrem Alltag mit Geheimnissen konfrontiert – darunter eine ungewollte Schwangerschaft und eine schwierige Diagnose. Eine emotionale Achterbahn, die sicherlich viele Zuschauer packen wird.
Christoph Maria Herbst hat noch nie am Filmfest teilgenommen, doch die Vorfreude ist spürbar. „Emden ist ein Fahrradfahrparadies!“, schwärmt er über die flache Landschaft. Er beschreibt die Zusammenarbeit mit der jungen Regisseurin Simon Ostermann und Mala Emde als großartig. Man kann sich gut vorstellen, wie die Chemie am Set war, besonders da Simon Ostermann und Mala Emde bereits für die Serie „Oh Hell“ zusammengearbeitet haben. Es ist immer wieder schön zu sehen, wenn frische Talente und erfahrene Schauspieler zusammenkommen und gemeinsam etwas Neues schaffen.
Dreharbeiten und kreative Köpfe
Die Dreharbeiten für „Sommer auf Asphalt“ fanden zwischen dem 22. Juli und 22. August 2025 in Hamburg und Lüneburg statt. Produziert wurde der Film von der Wüste Medien GmbH, unterstützt durch den Norddeutschen Rundfunk und Arte. Die Produzenten Daniel Perdelwitz und Levin Hübner haben mit ihrem Team, zu dem auch die Intimitätskoordinatorin Anna König gehört, dafür gesorgt, dass jede Szene authentisch und berührend wirkt. Die Kamera führte Johannes Greisle, während die Musik von Linda-Philomène Tsoungi stammt. So viel Kreativität und Engagement – das kann nur ein Erfolg werden!
Und während sich alles um das Filmfest dreht, gibt es auch noch einen Grund zum Feiern: Am 10. Juni wird Nora Tschirner nachträglich den Emder Schauspielpreis 2025 entgegennehmen. Ein weiterer Glanzpunkt für das Festival, das seit seiner Gründung im Jahr 1990 durch den örtlichen VHS-Filmclub kontinuierlich gewachsen ist. Von einem kleinen, lokalen Event hat es sich zu einem bedeutenden Publikumsfest entwickelt. Die Vorfreude auf die Eröffnungsfeier ist greifbar!
Film und Klima
Doch das Filmfest Emden-Norderney hat noch mehr zu bieten als nur aufregende Filmpremieren. Im Jahr 2026 wird auch ein Festival zur Auseinandersetzung mit dem Klimawandel veranstaltet. Hierbei geht es darum, den Klimawandel anders zu sehen, besser zu verstehen und neu zu erzählen. Namhafte Künstler*innen aus Großbritannien, Irland, Polen, Dänemark, Deutschland und der Schweiz werden ihre Werke präsentieren. Dabei stehen Themen wie die Rechte der Natur, zirkuläres Bauen und die Folgen der Erderwärmung im Vordergrund. Ein Vortrag von Prof. Dr. Dirk Messner, Präsident des Umweltbundesamtes, wird spannende Einblicke zur Klimazukunft bieten.
Inmitten all dieser aufregenden Veranstaltungen und Premieren ist die Vorfreude auf den Film „Sommer auf Asphalt“ besonders groß. Mit einer packenden Geschichte und vielschichtigen Charakteren verspricht der Film, das Publikum zu fesseln. Wer weiß, vielleicht wird der Film ja auch zum neuen Lieblingsfilm der Emder! Die kommenden Tage versprechen, aufregend und voller Überraschungen zu werden.