Das Warten hat ein Ende! Am 3. Juni 2026 startet das 36. Internationale Filmfest Emden-Norderney. Die Vorfreude ist riesig, denn in diesem Jahr werden über 70 Filme gezeigt – das sind genau 47 Lang- und 25 Kurzfilme, die cineastische Herzen höher schlagen lassen. Die Eröffnungsnacht wird gleich zum Highlight, denn die Welturaufführung der Komödie „Sommer auf Asphalt“ steht auf dem Programm. Diese Vater-Tochter-Geschichte, die von der jungen Fahrradkurierin handelt, die nach einem Unfall auf das Wohlwollen ihres Vaters angewiesen ist, verspricht ein echter Knaller zu werden. Hauptdarsteller sind die bekannten Gesichter Mala Emde und Christoph Maria Herbst, die in weiteren Rollen von Aaron Hilmer, Gina Haller und Heinz Strunk flankiert werden. Regie führt Simon Ostermann.

Festivalleiter Edzard Wagenaar hat mit seinem Team ein buntes Programm auf die Beine gestellt. Prominente Gäste sind ebenso Teil des Geschehens wie die Möglichkeit, sich mit Filmschaffenden auszutauschen. Am 7. Juni wird Schauspieler Florian Lukas mit dem Emder Schauspielpreis geehrt – und das ist noch nicht alles! Auch die Schauspielerin Nora Tschirner, die im letzten Jahr verhindert war, wird endlich ihren Preis am 10. Juni entgegennehmen. Das ist doch ein Grund zum Feiern!

Filmvielfalt und Preise

Insgesamt 17 Filme konkurrieren um den begehrten Score Bernhard Wicki Preis, der mit 15.000 Euro dotiert ist. Eine feine Sache, denn die Filmauswahl reicht von Produktionen aus England, Irland und Frankreich bis hin zu Filmen aus Ruanda, Tunesien und Indien. Zudem sind fünf Uraufführungen, drei Europapremieren und 21 deutsche Erstaufführungen im Programm – für jeden Geschmack ist etwas dabei.

Ein zusätzliches Highlight sind die Rahmenprogramme: Neben einem Porridge-Wettkampf in Kooperation mit einer Emder Berufsschule, können die Besucher bei einer Yogasession im Kinosaal entspannen. Ja, genau! Yoga und Filme – das wird ein Erlebnis für alle Sinne! Das Schulsonderprogramm „Mission Possible“ bringt junge Talente und Filmemacher zusammen, und das alles vor der malerischen Kulisse von Emden.

Unterstützung und Förderung

Das Festival wird nicht nur von der Stadt Emden, sondern auch von der nordmedia GmbH und verschiedenen Sponsoren unterstützt. Jährlich werden über 70.000 Euro Preisgeld ausgelobt, was die Veranstaltung umso attraktiver macht. Darüber hinaus wird das Inselstipendium „Ein Schreibtisch am Meer“ für Drehbuchschreiber vergeben, eine großartige Möglichkeit für kreative Köpfe, ihre Ideen in einem inspirierenden Umfeld zu entwickeln.

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Die Bundesregierung hat zudem einen klaren Plan – jährlich fließen rund 44 Millionen Euro in die Förderung des deutschen Films. Ziel ist es, die Struktur der deutschen Filmwirtschaft zu sichern und die Qualität sowie Vielfalt des deutschen Filmschaffens zu erhalten. Wenn das nicht die perfekte Basis für ein Festival wie dieses ist! Es ist auch interessant zu wissen, dass die Bescheinigungen des BAFA Voraussetzung für die Gewährung von Fördermitteln sind und dass Deutschland mit mehreren Staaten Koproduktionsabkommen hat, die den kulturellen Austausch fördern.

Das Filmfest Emden-Norderney hat sich seit seiner Gründung 1990 zu einem der größten Publikumsfestivals in Niedersachsen entwickelt und setzt den Fokus vor allem auf deutsche Filme sowie Produktionen aus Nordwesteuropa und Kanada. Nicht nur die Filme, sondern auch die gesamte Atmosphäre des Festivals versprechen unvergessliche Momente. Also, auf zur Leinwand – das Filmfest lockt mit frischen Ideen und großem Kino!