In Delmenhorst, wo das Delme Klinikum schon seit Jahren eine zentrale Rolle in der Gesundheitsversorgung spielt, gibt es Neuigkeiten aus dem Betriebsrat. Der frisch gewählte Betriebsrat hat seine Arbeit aufgenommen, und das gleich mit einem klaren Fokus auf Kontinuität und Mitbestimmung! In der konstituierenden Sitzung wurde Mareike Sudbrink einstimmig zur Betriebsratsvorsitzenden gewählt. Ein starkes Zeichen der Kolleginnen und Kollegen, die mit Pamela Dehdashtian eine erfahrene Stellvertreterin an ihrer Seite wissen. Mareike, sichtlich bewegt, dankte für das Vertrauen und stellte umgehend die Weichen für die kommenden Herausforderungen.

Der Betriebsrat hat sich viel vorgenommen. Ganz oben auf der Agenda steht der Einsatz für gesunde Arbeitsbedingungen, faire Entlastungen und die Stärkung der Mitbestimmung. Dabei möchte man alle Berufsgruppen im Krankenhaus – von der Pflege über den medizinischen Dienst bis hin zu Verwaltung und Servicebereichen – einbinden und deren Interessen Gehör verschaffen. Der geplante Umzug in ein modernes Gebäude, der für Mitte 2027 angedacht ist, wird als historischer Meilenstein für die Gesundheitsversorgung in der Region gefeiert. Ein Neubau, der nicht nur die Arbeitsbedingungen verbessern soll, sondern auch sicherstellen will, dass in der Übergangsphase keine zusätzlichen Belastungen auf die über 1000 Mitarbeiter:innen zukommen.

Auf dem Weg zu besseren Arbeitsbedingungen

Die Themen Schutz und Wohlbefinden der Mitarbeiter:innen sind für den Betriebsrat von höchster Priorität. In den kommenden Wochen liegt der Fokus auf der Sicherstellung stabiler Dienstpläne und dem Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz. Es ist wichtig, dass die Beschäftigten in einem Umfeld arbeiten, das ihre Bedürfnisse respektiert und fördert. Schließlich sind sie es, die täglich für die Patienten da sind und mit Empathie, Mitgefühl und Verständnis für deren Wünsche und Bedürfnisse agieren.

Das Delme Klinikum selbst bietet nicht nur Regelversorgung, sondern auch eine breite Schwerpunktversorgung. Mit 290 Planbetten und einem engagierten Team ist die Einrichtung gut aufgestellt, um qualitativ hochwertige und sichere Behandlungen in Diagnostik, Therapie und Pflege zu gewährleisten. Und das alles mitten in Delmenhorst! Wer das Krankenhaus besucht, findet auch praktische Parkmöglichkeiten im Parkhaus an der Wildeshauser Straße, das rund um die Uhr geöffnet ist. Hier zahlt man gerade mal 1,40 € pro Stunde – ein echtes Schnäppchen!

Die Rolle des Betriebsrats im Arbeits- und Gesundheitsschutz

Doch was macht der Betriebsrat eigentlich genau im Bereich Arbeits- und Gesundheitsschutz? Gemäß dem Betriebsverfassungsgesetz hat er spezielle Aufgaben, die weit über das bloße Mitbestimmen hinausgehen. Er überwacht beispielsweise die Einhaltung der Arbeitsschutzvorschriften und kann frühzeitig auf Belastungen und Gefährdungen aufmerksam machen. Ein Arbeitsschutzausschuss muss in Betrieben mit mehr als 20 Beschäftigten gebildet werden, und der Betriebsrat hat hier Mitbestimmungsrechte, die es ihm ermöglichen, aktiv für die Gesundheit seiner Kolleg:innen einzutreten.

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Das bedeutet konkret, dass der Betriebsrat nicht nur ein Ohr für die Mitarbeiter hat, sondern auch als Schnittstelle zwischen Mitarbeitern und Geschäftsführung fungiert. Er bringt Vorschläge zur Verbesserung von Arbeitsbedingungen ein, begleitet die Durchführung von Gefährdungsbeurteilungen und hat Mitspracherecht bei der Bestellung von Fachkräften für Arbeitssicherheit. Die Verantwortung für die Umsetzung der gesetzlichen Vorgaben liegt letztendlich beim Unternehmer, doch der Betriebsrat steht bereit, um Verbesserungen zu beantragen und die Anliegen der Mitarbeiter zu vertreten.

Insgesamt ist es also ein spannender Augenblick für das Delme Klinikum und seine Mitarbeiter:innen. Mit einem engagierten Betriebsrat, der die Stimme der Belegschaft vertritt, und einem Neubau in Aussicht, der die Arbeitsbedingungen verbessern könnte, schauen wir gespannt auf die Entwicklungen in den kommenden Monaten. Die Gesundheitsversorgung in Delmenhorst hat weiterhin viel Potenzial – und das Engagement der Mitarbeiter:innen ist dabei ganz entscheidend.