Heute ist der 30.04.2026 und die Vorbereitungen für den Mai sind in vollem Gange. In ganz Deutschland sind zahlreiche Veranstaltungen gegen Rechtsextremismus geplant, die ein starkes Zeichen für Demokratie und Vielfalt setzen sollen. Im Rahmen dieser Protestwelle, die 2024 ihren Anfang nahm, mobilisieren sich bereits zehntausende Menschen. Besonders aufmerksam sind die Organisatoren, darunter die „Omas gegen Rechts“ und lokale Bündnisse, auf die aktuellen Umfragewerte der AfD, die mittlerweile bei 26 % bundesweit liegen und in Ostdeutschland sogar bis zu 40 % erreichen. Ein Superwahljahr steht vor der Tür, mit wichtigen Wahlen in acht Bundesländern.

In den kommenden Tagen sind nicht nur in Norddeutschland, sondern auch in Süddeutschland und vielen weiteren Regionen verschiedene Aktionen geplant, um gegen die rechtsextreme Hetze und die Politik der AfD ein Zeichen zu setzen. Die Proteste sind vielfältig: von Mahnwachen über offene Plena bis hin zu kreativen Veranstaltungen. Die Mobilisierung erfolgt nicht nur vor Ort, sondern auch verstärkt über soziale Netzwerke, um möglichst viele Menschen zu erreichen.

Termine und Veranstaltungen im Mai 2026

Die Protestaktionen sind über den gesamten Monat verteilt. Hier ein Überblick über einige der wichtigsten Termine:

  • Baden-Württemberg:
    • 01.05.2026: Tübingen, 17:00 Uhr, Offenes Plenum – AfD-Verbot Jetzt
    • 06.05.2026: Freiburg, 18:00 Uhr, Offenes Plenum der Studis gegen Rechts
    • 11.05.2026: Karlsruhe, 16:30 Uhr, Offener Stammtisch – Omas Gegen Rechts
  • Bayern:
    • 01.05.2026: Erlangen, 15:00 Uhr, Mahnwache – Unterschreibe für AfD Verbot Jetzt
    • 12.05.2026: Landshut, 19:30 Uhr, Offenes Treffen – Runder Tisch gegen Rechts
  • Nordrhein-Westfalen:
    • 01.05.2026: Hagen, 10:00 Uhr, Gemeinsame Anreise nach Essen
    • 03.05.2026: Oberhausen, 17:00 Uhr, Antifa-Kneipe
  • Mecklenburg-Vorpommern:
    • 01.05.2026: Greifswald, 13:00 Uhr, Vielfalt bewegt uns!
    • 08.05.2026: Demmin, ganztägig, Nazifrei

Diese und viele weitere Veranstaltungen finden in ganz Deutschland statt, um den Zusammenhalt der Zivilgesellschaft zu stärken und ein klares Zeichen gegen die wachsende Demokratiefeindlichkeit zu setzen. Die Proteste sind eine Reaktion auf die hohen Umfragewerte der AfD und deren potenzielle Regierungsbeteiligung in einigen Bundesländern, wie Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern. Die Regelmäßigkeit und Kreativität der Demonstrationen sind beeindruckend, und die Organisatoren hoffen, dass sich noch mehr Menschen beteiligen werden.

Ein starkes Zeichen für die Demokratie

Das Engagement für Demokratie und gegen Rechtsextremismus zeigt sich auch in der Vielzahl der Aktionen, die bereits im Februar 2026 stattfanden. In Städten wie Dortmund und Düsseldorf-Garath versammelten sich Tausende, um sich gegen die AfD und deren rechtsextreme Ideologie zu positionieren. Die Bundeszentrale für politische Bildung und lokale Bündnisse haben sich zusammengeschlossen, um den Protest zu unterstützen und die Öffentlichkeit auf die Gefahren von Extremismus hinzuweisen.

Werbung
Hier könnte Ihr Advertorial stehen
Ein Advertorial bietet Unternehmen die Möglichkeit, ihre Botschaft direkt im redaktionellen Umfeld zu platzieren

Das Ziel dieser Proteste ist klar: Ein starkes Zeichen für die Werte unserer Gesellschaft setzen, für Vielfalt und ein respektvolles Miteinander eintreten und die Verfassung schützen. Die Mehrheit der Demos verläuft friedlich und kreativ, was zeigt, dass die Menschen in Deutschland bereit sind, für ihre Überzeugungen einzutreten. Je näher die Wahlen rücken, desto wichtiger wird es, dass die Stimmen der Zivilgesellschaft gehört werden.

In dieser bewegten Zeit ist es unerlässlich, sich zu vernetzen und gemeinsam für eine demokratische Gesellschaft einzutreten. Die kommenden Wochen werden entscheidend sein, um den rechtsextremen Kräften entgegenzuwirken und die Werte, auf denen unsere Gesellschaft basiert, zu verteidigen.