Am 16. Mai 2026, um 15 Uhr, wird im KulturTrif(f)t e. V. in Celle ein ganz besonderes Puppentheaterstück aufgeführt: „Es war einmal… Das Schneewittchen“. Und das Beste? Der Eintritt ist frei! Es wird um freiwillige Spenden für die Akteure gebeten – eine schöne Gelegenheit, den Künstlern etwas zurückzugeben. Wer hätte gedacht, dass die Märchenwelt nicht nur Kinderherzen höher schlagen lässt, sondern auch für Erwachsene und Jugendliche eine spannende Perspektive bereithält? Hier wird das Märchen neu erzählt, und das aus ganz anderen Blickwinkeln, was sicher nicht nur die Kleinen zum Staunen bringt.
Die Inszenierung stammt von der talentierten Fee Latifa und basiert auf einer Idee von Thomas Kremer. Sie vereint traditionelle Puppenspielelemente mit modernen Interpretationsansätzen. Ein Konzept, das zeigt, dass Puppentheater weit mehr ist als nur Kinderspiel – es bietet Raum für tiefere Gedanken und neue Sichtweisen. Wer also denkt, Puppenspiel sei nur etwas für die Jüngsten, der wird hier eines Besseren belehrt! Die Veranstaltung findet am Großen Plan 12 in Celle statt, also schnappen Sie sich Ihre Liebsten und lassen Sie sich von dieser märchenhaften Darbietung mitreißen.
Puppenspielwochen in der Mecklenburgischen Kleinseenplatte
Doch das ist nicht alles, was die Puppenspielwelt zu bieten hat! Im Sommer 2026 – vom 6. Juli bis 20. August – finden die Puppenspielwochen an der Mecklenburgischen Kleinseenplatte statt. Hier wird es auch jede Menge Möglichkeiten geben, Puppentheater live zu erleben. Die Vorstellungen dauern etwa 45 Minuten und beginnen um 17:00 Uhr, der Eintritt ist ebenfalls frei. Ein kleiner Hinweis: Zuschauer werden gebeten, ihre eigenen Sitzmöglichkeiten, wie Decken oder Sitzkissen, mitzubringen. Eine tolle Gelegenheit, um die Seele baumeln zu lassen und die Sommerabende mit etwas Kultur zu bereichern!
Unter den teilnehmenden Künstlern finden sich wahre Größen des Puppenspiels. Ute Kotte, die 1998 das Theater MASKOTTE gründete, bringt mit ihrem Programm „Kasperkrimi oder Der Beginn einer guten Freundschaft“ frischen Wind auf die Bühne. Und dann ist da noch Uwe Albrecht, der seit 1994 mit Puppenstelzen und Figurentheater begeistert. Sein Stück „Ferdinand – ein Stier“ verspricht ein weiteres Highlight. Die Liste der Künstler ist lang und abwechslungsreich – von Maren Kaun mit „Vom kleinen Maulwurf, der wissen wollte, wer ihm auf den Kopf gemacht hat“ bis hin zu Ulrich Müller-Hönow mit der klassischen Geschichte „Hänsel und Gretel“. Da ist für jeden Geschmack etwas dabei!
Diese Veranstaltungen sind nicht nur ein Genuss für die Augen und Ohren, sie werden auch durch die Städte und Gemeinden mit Zuschüssen des Landkreises Mecklenburgische Seenplatte unterstützt. So wird Kultur nicht nur zugänglich gemacht, sondern auch lebendig gehalten. Vielleicht lässt sich hier der eine oder andere Märchenliebhaber oder Puppentheaterfan inspirieren, um sich in die Welt des Figurenspiels zu stürzen – ganz gleich, ob in Celle oder an der Kleinseenplatte. Es bleibt spannend!