Heute ist der 1.06.2026 und in der Celler Innenstadt hat sich etwas ganz Besonderes getan. Die Kampagne „Luisa ist hier!“ wurde vorgestellt, und das freut nicht nur die Initiatoren, sondern auch viele Frauen und Mädchen, die sich in der Partyszene oder im öffentlichen Raum oft unwohl fühlen. Man kennt das ja, besonders nachts, wenn die Lichter blitzen und die Musik dröhnt – da kann es schon mal passieren, dass man sich nicht ganz sicher fühlt.
Unterstützt wird die Aktion von einer ganzen Reihe engagierter Persönlichkeiten, darunter Landrat Axel Flader, Stadtrat Sebastian Stottmeier und die Kreisjugendpflegerin Kathrin Bielmann. Auch die Gleichstellungsbeauftragte Evelyn Hollmann und Polizeikontaktbeamtin Eike Thiel zeigen, dass sie hinter dieser wichtigen Initiative stehen. Rund 40 Akteurinnen und Akteure, in pinken Warnwesten, waren vor Ort, um Informationen zu verteilen und ein Zeichen zu setzen. Es ist einfach schön zu sehen, wenn sich die Community so für die Sicherheit von Frauen einsetzt!
Wie funktioniert die Unterstützung?
Die Idee hinter „Luisa ist hier!“ ist denkbar einfach und doch genial. Wenn jemand in einer unangenehmen Situation ist, kann sie einfach die Frage „Ist Luisa hier?“ an das Personal eines der teilnehmenden Lokale stellen. Und voilà – schon signalisiert sie diskret, dass sie Unterstützung benötigt. Die Gastronomiebetriebe, die an dieser Aktion teilnehmen, sind durch spezielle Plakate und Aufkleber zu erkennen. Mitarbeitende werden geschult, um als sichere Anlaufstelle zu fungieren. Das klingt nach einem soliden Plan, oder?
Was genau kann man also erwarten, wenn man um Hilfe bittet? Die Unterstützung kann ganz unterschiedlich aussehen: von der Kontaktaufnahme zu Freunden oder Angehörigen über die sichere Aufbewahrung persönlicher Gegenstände bis hin zur Begleitung zu einem Taxi oder öffentlichen Verkehrsmitteln. Und sollte es wirklich nötig sein, wird auch die Polizei informiert. So fühlt man sich einfach ein Stück sicherer, wenn man in den Abendstunden unterwegs ist.
Eine Bewegung in Celle und darüber hinaus
Die Kampagne wird nicht nur in der Innenstadt von Celle großflächig unterstützt, sondern es gibt auch Pläne, sie auf andere Stadtteile und Kommunen im Landkreis Celle auszudehnen. Das ist definitiv ein Schritt in die richtige Richtung! Gastronomiebetriebe und Veranstaltungsorte, die sich ebenfalls an der Aktion beteiligen möchten, können sich direkt an die Kreisjugendpflege des Landkreises Celle wenden. Es ist ein gemeinschaftliches Projekt, das zeigt, wie wichtig es ist, füreinander da zu sein.
Wer noch mehr Informationen zur Kampagne sucht, sollte unbedingt einen Blick auf die offizielle Seite werfen: luisa-ist-hier.de. Dort gibt es umfassende Details und vielleicht auch die Möglichkeit, sich aktiv zu engagieren.
In einer Zeit, in der die Sicherheit im öffentlichen Raum immer wieder hinterfragt wird, ist es ermutigend zu sehen, dass solche Initiativen ins Leben gerufen werden. „Luisa ist hier!“ könnte der Anfang einer Bewegung sein, die weit über Celle hinausgeht – und das ist einfach nur großartig.