Heute ist der 3.06.2026 und in Celle brodelt es in der Diskussion um den öffentlichen Personennahverkehr. Der Landkreis hat jüngst auf die Überlegungen der Stadt Celle reagiert, die ab 2035 ein eigenes ÖPNV-System ins Leben rufen möchte. Doch die Antwort des Landkreises ließ nicht lange auf sich warten und wirft einige Schatten auf die Pläne der Stadt. Es gibt da einige unangenehme Wahrheiten, die nicht einfach unter den Teppich gekehrt werden können.
Die Bedenken sind klar: Die eigenständige Aufgabenträgerschaft würde für die Stadt erhebliche Mehrkosten nach sich ziehen. Schätzungen des Landkreises sprechen von jährlichen Zusatzbelastungen von etwa 5 Millionen Euro. Wer sich das auf der Zunge zergehen lässt, der fragt sich, ob das wirklich der richtige Weg ist. Denn die Aufgabentrennung würde dem Landkreis nicht nur keine nennenswerten Einsparungen bringen, sondern auch den Schülerverkehr betreffen. Die Stadt Celle plant nämlich nicht, diese Verantwortung zu übernehmen, was bedeutet, dass der Landkreis weiterhin eine eigene Busflotte für die Schülerschaft bereitstellen muss. Das sorgt nicht nur für mehr Umstiege, sondern auch für eine insgesamt kompliziertere Planung.
Die Herausforderungen der Anbindung
Ein weiteres großes Manko könnte die Anbindung Celles an den Landkreis betreffen. Wenn Fahrten aus dem Umland am Stadtrand enden, dann wird die Mobilität für Pendler und Reisende stark eingeschränkt. Das ist einfach nicht akzeptabel! Längere Fahrzeiten und Umstiege sind die Folge. Wer morgens in die Arbeit nach Celle muss, möchte nicht gleich eine halbe Stunde extra für Umstiege einplanen müssen. Ein eigenes ÖPNV-System der Stadt würde zudem zu einem Anstieg des Busverkehrs in den Stoßzeiten führen – das klingt nach einem Chaos, wenn man es sich so überlegt.
Aber das ist noch nicht alles. Falls die Stadt wirklich einen zweiten Betreiber ins Boot holt, müsste sie auch eigene Ladeinfrastruktur neu errichten. Das wäre ein weiterer finanzieller Brocken, der auf den Tisch kommt. Und der Landkreis? Der hat bereits Pläne, um den ÖPNV ab dem 13. August 2026 zu verbessern. Eine Netzüberplanung, die zahlreiche Vorteile für die Fahrgäste mit sich bringt, steht an. Alle Linien werden über den Bahnhof fahren, was Umstiege reduziert und für einen reibungsloseren Fahrtablauf sorgt. Die Vorfreude auf neue Haltestellen in Groß Hehlen und Boye ist schon jetzt spürbar.
Ein Dialog ist nötig
Das Gutachten der Stadt Celle empfiehlt, dass man die Gespräche mit dem Landkreis zur weiteren Konkretisierung der Vorhaben nicht schleifen lassen sollte. Es wäre klug, die rechtlichen und finanziellen Fragestellungen ausführlich zu prüfen, bevor man eine endgültige Beschlussempfehlung abgibt. Schließlich geht es um die Mobilität der Bürgerinnen und Bürger, und hier sollte nichts dem Zufall überlassen werden.
Wer übrigens auf die Internetseite von Cebus möchte, sollte vorher die Berechtigung zum Zugriff auf den Standort in den Browsereinstellungen freigeben. Es ist nicht schwer – einfach auf das Schlosssymbol neben der Adresszeile klicken und schon kann man die lokalen Ergebnisse genießen. Für all jene, die sich nicht sicher sind: Eine kleine Anleitung findet sich leicht in den Geräteeinstellungen unter „Datenschutz und Sicherheit –> Ortungsdienste –> verwendeter Webbrowser”. Nach Freigabe der Berechtigung einfach die Seite neu laden und voilà!
Insgesamt bleibt abzuwarten, wie sich die Situation entwickeln wird. Die Herausforderungen sind groß, aber möglicherweise kann ein Dialog zwischen Stadt und Landkreis die Wogen glätten. Ein gut funktionierender ÖPNV ist schließlich für alle von immensem Wert und sollte nicht leichtfertig aufs Spiel gesetzt werden. Wir sind gespannt, wie die Verantwortlichen die anstehenden Fragen angehen werden.