Heute ist der 2.05.2026 und die Fußballwelt in Braunschweig steht Kopf: Lars Kornetka ist seit Kurzem der neue Cheftrainer von Eintracht Braunschweig. Der gebürtige Würselener, der am 3. Januar 1978 das Licht der Welt erblickte, hat sich in der kurzen Zeit bereits einen großen Teil der Fans für sich gewonnen. Seine bisherige Karriere war geprägt von verschiedenen Stationen als Co-Trainer und Videoanalyst, unter anderem bei namhaften Klubs wie Bayer 04 Leverkusen, RB Leipzig und PSV Eindhoven. Nun steht er allerdings zum ersten Mal im Rampenlicht als Hauptverantwortlicher eines Profi-Klubs.

Kornetka trat die Nachfolge von Heiner Backhaus an, nachdem dieser inmitten eines Abstiegsdramas bei Eintracht Braunschweig entlassen wurde. Bereits in seinem ersten Spiel als Cheftrainer konnte er die Mannschaft zum Sieg gegen den 1. FC Kaiserslautern führen. Mit einem eindrucksvollen 2:0 sicherten sich die Braunschweiger ihren ersten Auswärtssieg seit vier Monaten und verließen damit vorerst die Abstiegszone. Ein großer Erfolg, der auch den 500 mitgereisten Fans, die ihre Mannschaft nach Kaiserslautern begleiteten, eine Freude bereitete.

Ein Trainer mit Erfahrung

Lars Kornetka gilt als Taktik-Spezialist, besonders im Bereich Pressing, Defensive und Umschaltspiel. Diese Stärken hat er in seiner langen Laufbahn als Co-Trainer unter Ralf Rangnick und anderen Trainern ausspielen können. Die Eintracht hat ihm einen ligaunabhängigen Vertrag bis 2028 gegeben, was ihm die Möglichkeit gibt, seine Vision vom Fußball in Braunschweig zu verwirklichen.

Auf Instagram bedankte sich Kornetka persönlich bei den Fans für ihre Unterstützung und würdigte deren Einsatz, Zeit und Geld, die sie in die Mannschaft investieren. „Wir haben den Anspruch, euch etwas zurückzugeben“, so der neue Trainer, der mit seiner ruhigen Art und seinem strategischen Denken die Herzen der Anhänger erobert hat. Und auch beim letzten Spiel in Kiel zeigte er sich dankbar für die Unterstützung, die ihm und der Mannschaft zuteilwurde.

Die Zukunft im Blick

Kornetkas Weg zum Cheftrainer war lang und von vielen Erfahrungen geprägt. Nach seiner Zeit als Videoanalyst bei TSG 1899 Hoffenheim, FC Schalke 04 und FC Bayern München, machte er sich einen Namen als Co-Trainer in der Bundesliga sowie im internationalen Fußball. Seine letzte Station vor Eintracht Braunschweig war ein Engagement bei Lokomotive Moskau, wo er als Geschäftsführer für Sport und Kommunikation tätig war. Jetzt, zurück in Deutschland, kann er sein Wissen und seine Erfahrung direkt auf das Spielfeld übertragen.

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Die nächsten Wochen werden entscheidend sein für Kornetka und sein Team. Es gilt, den positiven Schwung aus dem letzten Spiel mitzunehmen und die Mannschaft weiter aus dem Abstiegskampf zu führen. Die Fans in Braunschweig haben große Hoffnung auf einen frischen Wind und sind gespannt, wie sich die Zusammenarbeit mit ihrem neuen Trainer entwickeln wird.