Heute ist der 1. Juni 2026, und in Braunschweig gibt es Grund zur Freude! Der kooperative Wettbewerb BOMA+ hat seine Sieger gekürt, und die Ergebnisse sind so spannend wie die Stadt selbst. Sechs kreative Köpfe aus aller Welt haben ihre visionären Entwürfe eingereicht, um die städtebauliche Entwicklung rund um den Bohlweg, Schlossplatz und das ehemalige Galeria-Horten-Gebäude zu gestalten.

Der erste Preis ging an das Team kadawittfeldarchitektur aus Aachen in Zusammenarbeit mit RABE LANDSCHAFTEN. Dieser Entwurf setzt auf die Wiederherstellung der historischen Ost-West-Wegeverbindung Damm-Langedammstraße. Ein echter Clou ist der neue Platzraum „Grüner Karrenführerhof“, der als verbindendes Element zwischen der geplanten Neubebauung und dem charmanten Magniviertel fungieren soll. Oberbürgermeister Dr. Thorsten Kornblum war sichtlich begeistert und lobte sowohl den Entwurf als auch die hervorragende Zusammenarbeit, die zu diesem Ergebnis geführt hat.

Ein nachhaltiger Ansatz

Die Jury war besonders angetan vom ressourcenschonenden Ansatz des Siegerentwurfs, da annähernd die Hälfte des vorhandenen Bauvolumens erhalten bleibt. So wird nicht nur die Baukultur gewahrt, sondern auch nachhaltig mit den vorhandenen Ressourcen umgegangen. Die Neugliederung der Baumasse in zwei Baukörper und die differenzierte Fassadengestaltung setzen zudem neue Standards in der Architektur. Ein echter Gewinn für die Stadt und die Umwelt!

Der zweite Preis ging an die Braunschweiger Architekten von STAUTH, die zusammen mit GTL Landschaftsarchitektur überzeugten. Der dritte Platz wurde von den Züricher Architekt*innen von EMI in Kombination mit Lars Ruge Landschaftsarchitekten belegt. Auch die Teams von KSP ENGEL GmbH aus Frankfurt und Braunschweig sowie nsp landschaftsarchitekten aus Hannover konnten bei der Jury punkten und erhielten den vierten Platz. Ein weiteres Highlight war die Anerkennung für Hadi Teherani Architects aus Hamburg sowie AS+P Albert Speer und Partner aus Frankfurt.

Öffentliche Einbindung und Dialog

Der Wettbewerb war nicht nur ein kreatives Schaulaufen, sondern auch ein Beispiel für offenen Dialog. Zwei öffentliche Infoveranstaltungen nahmen die interessierte Bevölkerung mit auf die Reise durch die Ideenwelt der Planungsteams. Die erste fand im September 2025 statt, die zweite im Februar 2026. Hier konnten Bürgerinnen und Bürger ihre Gedanken und Wünsche einbringen, was insgesamt zu einem lebhaften Austausch führte.

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Die Arbeiten sind bis zum 19. Juni 2026 im Hochhaus BC III im BRAWO-Park am Hauptbahnhof ausgestellt – eine Gelegenheit, die sich niemand entgehen lassen sollte! Und die Stadt hat noch mehr Pläne: Im Sommer wird in Zusammenarbeit mit der Volksbank BRAWO ein weiteres Wettbewerbsverfahren zur Weiterentwicklung des Stadtraums zwischen Steinweg und Karrenführerstraße gestartet. Ein frischer Wind weht durch Braunschweig, und man darf gespannt sein, welche neuen Ideen uns hier erwarten!