Heute ist der 3.05.2026. Im Zoo Rostock gibt es aufregende Neuigkeiten, die nicht nur Tierliebhaber in Norddeutschland erfreuen dürften. Die Zoodirektorin Antje Angeli hat kürzlich angekündigt, dass für die Löwin Zimbala und den Schneeleoparden-Kater Barid neue Gefährten gefunden wurden. Zimbala, die Tochter der im letzten Jahr verstorbenen Löwendame Zima, hat nun endlich wieder Gesellschaft. Der 13-jährige Löwenmann Akinda wird aus dem Zoo Halle nach Rostock gebracht, um Zimbala Gesellschaft zu leisten. Eine lange und geduldige Suche fand nun ihr Ende. So viel Zeit vergangen, und Zimbala lebte seit dem Tod ihrer Mutter allein. Ein schöner Lichtblick, nicht wahr?
Die Zoodirektorin hat klar gestellt, dass es mit Zimbala und Akinda keinen Löwen-Nachwuchs geben wird. Das macht die Sache für etwaige Überlegungen, wie es mit den beiden weitergeht, etwas einfacher. Auch für Barid, der 11 Jahre alt ist und nach dem Tod seiner Partnerin Emba in diesem Jahr ziemlich allein dastand, wird bald ein neuer Lebensgefährte erwartet. Der genaue Zeitpunkt für die Ankunft der neuen Partnerin steht allerdings noch in den Sternen. Aber auch hier gibt es Hoffnung auf tierischen Nachwuchs, insbesondere bei Gorillas, Roten Pandas und Zwergflusspferden, was das Herz eines jeden Zoobesuchers höher schlagen lässt.
Ein Blick ins Herz des Zoos
Der Zoo Rostock ist weit mehr als nur ein Zuhause für diese Tiere. Auf einer idyllischen Parklandschaft an der Ostsee beherbergt er stolze 6.500 Tiere in 500 verschiedenen Arten. Besucher können sich auf eindrucksvolle Attraktionen wie das Darwineum und das Polarium freuen, die als lebendige Museen fungieren. Hier wird nicht nur die Vielfalt der Tierwelt präsentiert, sondern auch das Bewusstsein für den Naturschutz geschärft – denn moderne Zoos haben eine wichtige Aufgabe zu erfüllen.
Außerdem gibt es im Zoo ständig wechselnde Veranstaltungen und Programme für Kinder und Familien. Die PLAYMOBIL-Ausstellung, die bis zum 6. September verlängert wurde, ist nur eines der Highlights. Währenddessen sind die Zootore für das Publikum geöffnet, um die tierischen Bewohner zu begrüßen. Unter ihnen sind auch Gorillas, Orang-Utans, Eisbären und Pinguine. Ein junges Baumkänguru, zwei Zwergplumploris und ein weiblicher Südafrikanischer Seebär haben ebenfalls ein neues Zuhause gefunden.
Naturschutz im Fokus
Der Zoo Rostock ist Teil der Europäischen Erhaltungszuchtprogramme (EEPs), die sich um den Erhalt bedrohter Tierarten kümmern. Diese Programme sind nicht nur wichtig für die genetische Vielfalt, sondern fördern auch eine sorgfältige Fortpflanzungsplanung. Es gibt mittlerweile EEP-Programme für über 400 Tierarten, und die Anzahl der verwalteten Arten wächst stetig. Dabei verpflichten sich die teilnehmenden Zoos, ihren Tierbestand gewissenhaft zu managen und Daten über ihre Tiere zu sammeln. Das ist eine verantwortungsvolle Aufgabe, für die ein engagiertes Team nötig ist – und der Zoo sucht aktuell Mitarbeiter*innen für Kasse/Shop und Besucherservice.
Und während das Team an der Sanierung des Eingangs an der Trotzenburg arbeitet, um diesen denkmalgerecht und barrierefrei umzugestalten, bleibt auch die Freude an den Tieren nicht auf der Strecke. Wer den Zoo Rostock besucht, darf sich auf ein Erlebnis freuen, das nicht nur unterhält, sondern auch den Blick für die Herausforderungen des Naturschutzes öffnet.