Im Herzen Norddeutschlands hat der Geschäftsführer von Rheinmetall, Armin Papperger, spannende Neuigkeiten verkündet: Die Werftstandorte des Unternehmens sollen kräftig wachsen. Dies geschieht vor dem Hintergrund der Übernahme der Militärsparte NVL von der Bremer Werftengruppe Lürssen. Das Ziel dieser Expansion ist, insbesondere an der Peene-Werft in Wolgast die Umsätze innerhalb der nächsten zwei bis drei Jahre zu verdoppeln. Papperger äußerte, dass die Marine-Sparte von Rheinmetall von derzeit 1,3 Milliarden Euro Umsatz auf über 5 Milliarden Euro anwachsen soll, und das trotz der Herausforderungen, die die Zustimmung der Kartellbehörden mit sich bringt. Ein grünes Licht der Aufsichtsbehörden bis Weihnachten wäre der ideale Rahmen für diese Pläne, wie der Geschäftsführer sagte.
Doch das Wachstum endet nicht am Horizon der Umsatzziele. Mit einem aktuellen Auftragsbestand von 65 Milliarden Euro will Rheinmetall bis zur Mitte des nächsten Jahres auf etwa 120 Milliarden Euro anwachsen. Dies wird besonders durch die geplante Aufstockung der Schneid- und Schweißtechnologie an der Peene-Werft unterstützt, wo auch Teile für das deutsche Heer gefertigt werden sollen. Diese Maßnahmen stellen sicher, dass der Standort zusätzlich zur Marine-Luftfahrt seinen Platz in der Verteidigungsindustrie behaupten kann. Borkener Zeitung berichtet darüber ausführlich.
Fertigung der Zollschiffe als Meilenstein
Anlass für Pappergers Besuch in Wolgast war die Vollendung des Zollschiffes „Friesland“. Dieses Schiff ist das letzte von drei Zollschiffen im Rahmen eines Erneuerungsprogramms der deutschen Zollflotte. Mit einer Länge von rund 55 Metern, gefertigt aus Aluminium und ausgestattet mit niedrigen Emissionen, wird die „Friesland“ zur Kontrolle des grenzüberschreitenden Warenverkehrs auf See eingesetzt. Die Schiffe verfügen über Funktionen zur medizinischen Behandlung, Brandbekämpfung und Abschleppmöglichkeiten, was ihre Vielseitigkeit unterstreicht. Die „Friesland“ wird ihren Dienst in Wilhelmshaven antreten, nachdem ihre Schwesterschiffe „Fehmarn“ und „Emden“ bereits tauglich gemacht wurden.
Die Generalzolldirektion hat die Peene-Werft im Dezember 2021 mit diesem Projekt beauftragt, wobei ein Auftragsvolumen von etwa 150 Millionen Euro festgelegt wurde. Papperger betont, dass diese Schiffbau-Projekte nicht nur den Standort stärken, sondern auch zur technologischen Innovation in der Verteidigungsindustrie beitragen. Aber nicht nur die militärischen Facetten sind Rheinmetall wichtig: Rheinmetall hat sich Nachhaltigkeit und Innovation auf die Fahnen geschrieben und strebt an, bis 2035 CO2-Neutralität zu erreichen. Ein echter Schritt in die Zukunft!
Ein Blick auf die Industrie und darüber hinaus
In einer Welt, die sich dramatisch verändert, sieht sich Rheinmetall in der Verantwortung, fortschrittliche Technologien und Produkte zu entwickeln, die nicht nur der Sicherheit, sondern auch der nachhaltigen Entwicklung dienen. Angetrieben durch ein starkes wirtschaftliches Fundament als führender internationaler Systemlieferant in der Verteidigungsindustrie, positioniert sich das Unternehmen als wichtiger Player in verschiedenen zivilen Märkten.
Wie es scheint, bringt Rheinmetall also nicht nur frischen Wind in die Werftlandschaft Norddeutschlands, sondern schafft auch spannende Perspektiven für die Zukunft der Verteidigungsindustrie. Umso mehr Grund, diese Entwicklungen aufmerksam zu verfolgen. Weitere Informationen zu den Plänen und dem aktuellen Stand finden Sie unter Illinois Department of Employment Security für etwaige Fragen zur Arbeitsmarktpolitik und Support-Systemen.