Die Wahl zum neuen Kinder- und Jugendparlament (KiJuPa) in Wismar hat am Montag gestartet und es ist schon jetzt eine spannende Zeit für die jungen Wismarer. Bis zum 8. Mai können die Jugendlichen ihre Stimmen abgeben und damit mitbestimmen, wer ihre Interessen in der Stadt vertreten wird. Die Wahl findet überwiegend direkt an Schulen statt, was die Teilnahme für viele erleichtert. Schließlich wollen wir ja, dass sich möglichst viele Jugendliche einbringen können! Für diejenigen, die nicht zur Schule gehen oder einfach mal einen anderen Weg wählen möchten, gibt es die Möglichkeit, während der Geschäftszeiten in der Geschäftsstelle des Kreisjugendrings NWM e. V. oder des Stadtjugendrings Wismar e. V. in der Friedrich-Techen-Straße 20 ihre Stimme abzugeben.

Das KiJuPa ist die wichtigste Plattform für die politische Mitbestimmung junger Menschen in Wismar. Hier werden die Anliegen der Jugendlichen in die Verwaltung, die Ausschüsse und die Bürgerschaft getragen. Ein wirklich bedeutsamer Schritt, um die Stimmen der Jüngeren in die politischen Entscheidungsprozesse einzubringen. Die Ergebnisse der Wahl werden am 8. Mai um 12.30 Uhr auf der offiziellen Website des KiJuPa veröffentlicht und die gewählten Vertreterinnen und Vertreter werden die Interessen der jungen Stadtgesellschaft für die kommenden zwei Jahre vertreten. Am 27. Mai findet dann die konstituierende Sitzung im Rathaus statt, was sicherlich ein aufregender Tag für die frisch gewählten Mitglieder sein wird.

Politische Mitbestimmung im Fokus

Die Förderung der politischen Beteiligung junger Menschen ist nicht nur in Wismar von großer Bedeutung, sondern wird auch auf Bundesebene aktiv unterstützt. Das Bundesjugendministerium hat sich selbst das Ziel gesetzt, das Miteinander der Generationen, den gesellschaftlichen Zusammenhalt und die Demokratie zu stärken. Dies geschieht unter anderem durch die Entwicklung von Beteiligungsformaten, die junge Menschen gleichwertig wie Erwachsene in Entscheidungsprozesse einbeziehen sollen. Hierbei ist eine jugendgerechte Kommunikation entscheidend, um das Interesse und die Motivation der Jugendlichen zu wecken.

Die Idee, eine zentrale Beteiligungsplattform zu entwickeln, die den Zugang zu Informationen über Angebote für junge Menschen erleichtert, klingt vielversprechend. Das könnte auch in Wismar helfen, die Verbindung zwischen den Jugendlichen und den politischen Strukturen noch weiter zu festigen. Wenn wir einen Blick in die Zukunft werfen, erwarten uns im Jahr 2026 digitale Beteiligungsplattformen, die den Dialog zwischen jungen Menschen und der Politik verbessern sollen. Events wie die JugendPolitikTage 2025 und die BundesJugendKonferenz 2024 werden dazu dienen, den Austausch zu intensivieren und die Stimme der Jugendlichen weiter zu stärken.

Die Unterstützung kommunaler Kinder- und Jugendparlamente, wie des KiJuPa in Wismar, wird durch Projekte wie die „Servicestelle Starke Kinder- und Jugendparlamente“ weiter gefördert. Das zeigt, dass die Stimmen der jungen Generation nicht nur gehört, sondern auch ernst genommen werden. Die Überarbeitung der Qualitätsstandards für Kinder- und Jugendbeteiligung im Jahr 2022 ist ein weiteres Zeichen dafür, dass die politische Mitbestimmung junger Menschen auf einem soliden Fundament stehen soll.

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