Wismar, eine charmante Stadt im Landkreis Nordwestmecklenburg, hat sich mal wieder ins Zeug gelegt! Am Dienstagnachmittag wurde der neue Gewerbestandort Kritzow-Hornstorf offiziell freigegeben. Nach zwei Jahrzehnten Planung und Bauarbeiten ist es jetzt endlich so weit. Der Standort ist für Unternehmen gut erreichbar und bietet eine riesige Fläche von insgesamt 160 Hektar — das sind fast 200 Fußballfelder! Wer hätte das gedacht? Hier soll kräftig in die regionale Wirtschaft investiert werden.
Die Wismarer Bürgerschaft hat sich entschlossen, private Flächen im Großgewerbegebiet Wismar-Kritzow nachträglich zu kaufen. Für stolze 3,1 Millionen Euro. Das Ziel? Größere zusammenhängende Flächen zu vermarkten und damit für große Unternehmen attraktiver zu werden. Bürgermeister Thomas Beyer von der SPD hat das Ganze als einen Schritt zur Schaffung neuer Arbeitsplätze bezeichnet. Ein kluger Schachzug, um die wirtschaftliche Dynamik in der Region zu stärken.
Ein bedeutender Standort für die Zukunft
Das Gewerbegebiet Wismar-Kritzow, das im September 2025 nach über drei Jahren Bauzeit eröffnet wurde, ist eines der größten in Deutschland. Es wurde bereits seit 2003 geplant und hat Baukosten von etwa 28 Millionen Euro verschlungen. Die Stadt selbst hat rund 23 Millionen Euro an Fördermitteln vom Land erhalten. In den letzten 20 Jahren wurde die Infrastruktur auf dieser Fläche kontinuierlich ausgebaut, um den Verkehrsfluss für Autos und Lastwagen zu gewährleisten. Jetzt können die Fahrzeuge endlich rollen!
Interessanterweise liegen 75 Hektar des Gebiets im Stadtgebiet Wismar, von denen 48 Hektar für Gewerbeansiedlungen vorgesehen sind. Trotz bereits bekannter Interessenten wie Nahbus, Hoyer (ja, der Tankstellenbetreiber) und McDonald’s, sind bislang noch keine konkreten Unternehmensansiedlungen zu verzeichnen. Doch die Stadt gibt sich optimistisch. Das Ziel ist, durch die eigene Vermarktung der Flächen langfristig die Ausgaben auszugleichen und neue Investitionen anzuziehen.
Strategische Lage und Zukunftsperspektiven
Die Lage des Gewerbegebiets könnte nicht besser sein: Es liegt strategisch günstig in der Nähe der Abfahrt Wismar-Ost der A20 sowie am nördlichen Endpunkt der A14. Diese Anbindung an die Autobahnen verspricht ein schnelles Erreichen von anderen Städten und macht es für Unternehmen noch attraktiver. Wismar positioniert sich ganz klar als neuer Wirtschaftsstandort im Norden Deutschlands.
Aber das ist noch nicht alles! Die Stadtverwaltung hat nicht nur die Flächen im Blick, sondern auch die Schaffung von Arbeitsplätzen, was die Lebensqualität in der Region steigern soll. Man kann nur gespannt sein, welche weiteren Unternehmen sich hier ansiedeln werden. Das Potenzial ist da, und mit den richtigen Anreizen könnte Wismar bald das neue Epizentrum für wirtschaftliches Wachstum in Norddeutschland werden. Mal sehen, was die Zukunft bringt!