Heute ist der 23.05.2026 und in Wismar tut sich etwas ganz Großes. Der Kurs der TKMS-Aktie hat sich in der vergangenen Woche um fast zehn Prozent nach oben geschraubt – ein erfreuliches Zeichen für das Unternehmen! Und der Grund für diese positive Entwicklung? TKMS investiert sage und schreibe 200 Millionen Euro in eine neue Werft hier in Wismar. Diese neue Produktionsstätte wird nicht nur U-Boot-Technologie, sondern auch zivile Spezialschiffe herstellen, was der Stadt ganz neue Perspektiven eröffnet.

Geplante Projekte sind unter anderem die 212CD-Optionsboote für Deutschland und Teile des F127-Fregattenprogramms. Ach ja, und dann gibt es auch noch das Forschungsschiff „Polarstern“, das ebenfalls in der Pipeline steckt. Wismar wird damit zum zweiten großen Fertigungsstandort neben Kiel – ein klarer Schritt in Richtung Zukunft!

Personalaufbau und Auftragslage

Die Belegschaft wird ordentlich aufgestockt. Am 5. Januar 2026 werden rund 140 neue Mitarbeitende eingestellt. Das bedeutet, dass wir bald über 400 Menschen hier in Wismar beschäftigen können. Wenn alles gut läuft – und die Auftragslage stabil bleibt – könnte die Zahl der Mitarbeitenden bis 2030 auf satte 1.500 steigen. Das klingt fast zu gut, um wahr zu sein, oder? Aber Wismar ist auch auf wichtige Vergaben angewiesen, wie die F127-Finanzierung, über die der Haushaltsausschuss des Bundestages Ende Juni abstimmt. Hier hängt viel von der politischen Entscheidung ab.

Mit der aktuellen Entwicklung ist TKMS der einzige verbliebene Bieter für das F127-Programm. Das bedeutet, dass die Chancen für Wismar gut stehen, wenn man bedenkt, dass es auch Potenzial aus Kanada gibt. Dort wird über zwölf U-Boote vom Typ 212CD zwischen Mai und Juni 2026 entschieden – mit einem Auftragsvolumen von bis zu 37 Milliarden Euro. Das wäre ein ganz schöner Brocken!

Internationale Perspektiven

Es geht aber nicht nur um Deutschland. Auch Brasilien spielt eine Rolle: Im April 2026 übernahm die brasilianische Marine die erste Tamandaré-Fregatte, die in Itajaí gebaut wurde. Hier wurde sogar ein Memorandum für vier weitere Schiffe unterzeichnet, geschätzt auf rund zwei Milliarden US-Dollar. Diese internationalen Aufträge zeigen, dass TKMS auf einem vielversprechenden Weg ist.

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Zurück zu den Zahlen: Im zweiten Quartal 2026 stieg der Umsatz um zehn Prozent auf etwa 1,2 Milliarden Euro. Das bereinigte EBIT wuchs um 14 Prozent, was einer Marge von 5,1 Prozent entspricht. Der Auftragsbestand? Der kletterte um 13 Prozent auf 20,6 Milliarden Euro. Das sind alles gute Nachrichten, auch wenn der Aktienkurs am Freitag mit 78,20 Euro einen Tagesrückgang von 1,5 Prozent verzeichnete. Immerhin liegt er auf Wochensicht fast zehn Prozent im Plus – da darf man nicht meckern!

Ein kleiner Wermutstropfen bleibt: Der aktuelle RSI von 32,4 signalisiert eine überverkaufte Zone, und der Aktienkurs liegt rund 22 Prozent unter dem 52-Wochen-Hoch von 100,60 Euro. Aber hey, das ist Börse – mal hoch, mal runter! Der nächste Kurstreiber wird die Bundestagsabstimmung über das F127-Programm Ende Juni sein. Da bleibt uns nur, die Daumen zu drücken!