In Wismar tut sich gerade richtig viel! Das Unternehmen Thyssenkrupp Marine Systems (TKMS) hat angekündigt, satte 200 Millionen Euro in den Ausbau der ehemaligen MV-Werften zu investieren. Und was wird daraus? Eine hochmoderne Hybridwerft, die sowohl militärische U-Boot-Technologie als auch zivile Spezialschiffe herstellen kann. So viel Hoffnung in einer Region, die in der Vergangenheit mit wirtschaftlichen Herausforderungen zu kämpfen hatte! Die langfristige Auftragslage verspricht Planungssicherheit über das laufende Jahrzehnt hinaus und wirkt fast wie ein Konjunkturprogramm für die gesamte Wirtschaft der Umgebung.

TKMS hat nicht nur große Pläne, sondern setzt auch auf die Zusammenarbeit mit mittelständischen Betrieben aus Mecklenburg-Vorpommern. Die gefragtesten Bereiche? Metallbau, Elektrotechnik und logistische Dienstleistungen – da ist also für jeden etwas dabei! Das übergeordnete Ziel? Die Wertschöpfung in der Region zu halten und stabile Arbeitsplätze zu schaffen. Und das ist dringend nötig, denn die Werft plant eine massive Erhöhung der Beschäftigtenzahlen. Bis 2029 soll die Mitarbeiterzahl am Standort Wismar auf bis zu 1.500 steigen – von aktuell etwa 100! Das klingt nach einer echten Jobmaschine.

Fachkräfte im Fokus

Doch es gibt auch Herausforderungen. Der steigende Bedarf an qualifizierten Fachkräften, wie Schweißern, Ingenieuren und Konstruktionsmechanikern, könnte eine harte Nuss sein. Kleinere Handwerks- und Industriebetriebe machen sich Sorgen, im Wettbewerb um die besten Köpfe gegenüber TKMS ins Hintertreffen zu geraten. In diesem Jahr sollen allein rund 100 neue Mitarbeiter eingestellt werden, vor allem im Unterwasserbereich. Auch 60 Auszubildende werden gesucht – die Zukunft wird also ganz schön bunt und spannend!

Aber nicht alles läuft reibungslos. Wismars Bürgermeister Thomas Beyer (SPD) hat bereits Bedenken geäußert – vor allem hinsichtlich der Infrastruktur. Wo sollen all die neuen Mitarbeiter wohnen? Und was ist mit Kita-Plätzen für die Kleinen? Diese Fragen bleiben im Raum und bedürfen einer Lösung, um die Chancen, die der Werftausbau mit sich bringt, nicht zu verspielen.

U-Boot-Bau und mehr

TKMS profitiert zudem von einem Bundesbeschluss für einen U-Boot-Großauftrag. Sechs U-Boote stehen im Auftragsbuch, und der Neubau der ersten U-Boote für die Bundesmarine soll im Jahr 2026 beginnen. Das ist nicht nur für die Werft ein großer Schritt, sondern auch für die gesamte Region – mit all den damit verbundenen wirtschaftlichen Effekten. Und das ist noch nicht alles! In Wismar wird auch das neue Schiff für die deutsche Polarforschung, die „Polarstern 2“, gebaut. Ein Vertrag über 1,5 Milliarden Euro wurde erst im Februar mit dem Alfred-Wegener-Institut in Bremerhaven unterzeichnet.

Werbung
Hier könnte Ihr Advertorial stehen
Ein Advertorial bietet Unternehmen die Möglichkeit, ihre Botschaft direkt im redaktionellen Umfeld zu platzieren

Die Entscheidung über den Bau der U-Boote wurde zwar von den Bundesausschüssen vertagt, doch die Vorfreude ist spürbar. Der Bau der „Polarstern 2“ soll mindestens 1,2 Milliarden Euro kosten – ein weiteres Zeichen dafür, dass Wismar wieder glänzen könnte.

Fachkräftesicherung im Fokus

Während sich TKMS auf die Zukunft vorbereitet, gibt es auch landesweite Initiativen zur Fachkräftesicherung. Gesucht werden Vorhabenträger, um Unternehmen in Mecklenburg-Vorpommern mit Studierenden zu vernetzen. Ziel ist es, das Interesse von Studierenden an Beschäftigung im Land zu steigern. An Hochschulen in Greifswald, Neubrandenburg, Rostock, Stralsund und Wismar sollen bis zu acht Projekte unterstützt werden. Hier könnte eine ganz neue Dynamik entstehen, die den Fachkräftemangel langfristig bekämpfen hilft.

Die Projektideen können auch bei der zuständigen Geschäftsstelle des Regionalbeirates eingereicht werden – genau das richtige, um frischen Wind in die Region zu bringen. Man darf gespannt sein, wie sich die Entwicklungen in Wismar und Umgebung weiter entfalten werden. Die Weichen sind gestellt, jetzt heißt es, die Chancen zu nutzen und die Region gemeinsam stark zu machen!