Heute ist der 12.06.2026, und in ganz Deutschland brodelt es – nicht nur in den Töpfen der Grillfreunde, sondern auch auf den Straßen. Im Juni 2026 sind bundesweit Demonstrationen gegen Rechtsextremismus, Hass, Antisemitismus und Hetze geplant. Das Ziel? Ein starkes Zeichen setzen gegen all die dunklen Wolken, die über unserem Land hängen. Ab dem 1. Juni geht’s los, und die Veranstaltungen ziehen sich von Nordrhein-Westfalen bis Sachsen, von Schleswig-Holstein bis hinunter nach Baden-Württemberg. Man kann sagen, es ist ein Aufschrei für die Demokratie!

Die Vielfalt der Aktionen ist beachtlich. In Baden-Württemberg steht etwa ein OMA-Treffen in Achern auf dem Programm (02.06.), während in Bayern ein Aktiventreffen in München (01.06.) ansteht. Und auch Berlin bleibt nicht untätig: Hier gibt es am 07.06. eine Veranstaltung am Bebelplatz. Die Liste ist lang und vielfältig, und es gibt viele Gelegenheiten, ein Zeichen zu setzen. Online-Events sind ebenfalls in Planung, um auf die rechtsextreme Hetze aufmerksam zu machen. Es wird also nicht nur demonstriert, sondern auch informiert, diskutiert und vernetzt.

Termine und Orte

Für viele ist der 09.06.2026 ein wichtiger Tag, denn dann findet das bundesweite Neuentreffen für den Aktionstag statt. Wer sich beteiligen möchte, kann sich ganz einfach per E-Mail anmelden. Das gilt auch für das Neuentreffen der Berliner Lokalgruppe am 25.06.2026. Ein Blick in die einzelnen Bundesländer zeigt: In Sachsen wird am 01.06. in Dresden und Görlitz demonstriert, während die Omas gegen Rechts am 01.06. in Leverkusen zusammenkommen. Niedersachsen lockt mit einem offenen Treff in Osnabrück am gleichen Tag.

In Mecklenburg-Vorpommern steht am 13.06. ein Demokratie-Stammtisch in Waren an. Ein guter Ort für einen Austausch, auch wenn das Thema nicht immer einfach zu besprechen ist. Die anhaltenden rechtsextremen Strömungen, die in den letzten Jahren zugenommen haben, zeigen, dass solche Treffen wichtiger denn je sind.

Ein Blick auf die Zahlen

Die Zahlen sind alarmierend: Ende 2024 zählte der Verfassungsschutz 50.250 Personen mit rechtsextremistischem Potenzial – das sind fast 10.000 mehr als im Vorjahr. Besonders die Gewaltorientierten, die sich in den letzten Jahren vermehrt in den Fokus gerückt haben, machen 15.300 aus. Wenn wir uns die Statistiken für 2024 anschauen, sehen wir einen Anstieg rechtsextremistischer Straftaten auf 37.835, das sind 47,4 % mehr als 2023. Die Propagandadelikte machen mit 24.177 fast zwei Drittel aller Straftaten aus. Das ist ein besorgniserregender Trend, der nicht einfach ignoriert werden kann.

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Die Instrumentalisierung gesellschaftlicher Themen – sei es der Nahostkonflikt oder migrationsfeindliche Agitation – zeigt, wie wichtig es ist, wachsam zu bleiben. Auch die Zunahme von Angriffen auf die LSBTIQ-Community lässt aufhorchen. Die gesellschaftlichen Spannungen sind da, und die rechte Szene nutzt sie, um ihre agenda zu pushen.

Es ist also nicht nur eine Frage der Demonstrationen im Juni, sondern ein fortlaufender Kampf gegen eine Ideologie, die immer wieder versucht, Fuß zu fassen. Die Mobilmachung der Zivilgesellschaft ist ein entscheidender Schritt, um ein klares Zeichen zu setzen. Deshalb ist es auch wichtig, dass sich viele Menschen an diesen Demonstrationen beteiligen und ihre Stimme erheben. Denn nur gemeinsam können wir dem Rechtsextremismus die Stirn bieten und ein Zeichen für eine offene, vielfältige Gesellschaft setzen.

Weiterführende Informationen zu Aktionen und Veranstaltungen finden Sie auf demokrateam.org.