Im malerischen Greifswalder Museumshafen, wo die Wellen der Ostsee sanft gegen die Holzplanken schlagen, bereiten die leidenschaftlichen Mannschaften ihre Traditionsschiffe für die neue Saison vor. Hier wird gebogen, geschraubt und getüftelt – die Luft riecht nach frischem Holz und salzigem Meer. Segel werden angeschlagen, und die ersten Ausfahrten stehen vor der Tür. Die Vorfreude ist fast greifbar, denn der Höhepunkt der Saison, das Treideln der „Weissen Düne“, lässt die Herzen der Seefahrer höher schlagen. Acht kräftige Hände ziehen den Schoner mit purer Muskelkraft über den Greifswalder Bodden – ein Anblick, den sich niemand entgehen lassen möchte!

Kapitänin Jane Bothe, eine echte Seeleute mit Herz und Seele, lädt Gäste zu verschiedenen Touren ein. Wer einmal in die Welt der alten Schiffe eintauchen möchte, sollte sich diese Gelegenheit nicht entgehen lassen. Perry Schogalla hat kürzlich seinen Gaffelkutter „Ellen“ mit einem neuen Mast ausgestattet, was ihn wieder in voller Pracht erstrahlen lässt. Um die hohen Kosten und Auflagen für den Erhalt solcher Oldtimer zu stemmen, wurde ein Verein gegründet – der Museumshafen Greifswald e.V. – der sich dem Aufbau, Betrieb und der Unterhaltung des Museumshafens widmet.

Jugend und Tradition

Der Verein hat sich nicht nur dem Erhalt von Schiffen verschrieben, sondern fördert auch aktiv die Mitarbeit von Jugendlichen. Bei den „Werftgenossen“ arbeiten Lehrlinge an einem spannenden Projekt, bei dem sie eine alte Bremer Jolle wieder flott machen und gleichzeitig das Segeln lernen. Ein echter Hands-on-Ansatz, der nicht nur Wissen vermittelt, sondern auch eine tiefe Verbundenheit zur maritimen Tradition schafft. Die Greifswalder Museumswerft bietet dafür die technischen Möglichkeiten und das nötige Know-how für kostengünstige Reparaturen. Hier sind echte Bootsbauer am Werk – sie müssen wissen, wie man mit alten Schiffen umgeht, denn das ist eine Kunst für sich!

Die Vielfalt der historischen Wasserfahrzeuge in diesem Museumshafen ist einfach beeindruckend. Ewer, Tjalken, Fischkutter und sogar alte Frachtsegler reihen sich hier aneinander wie alte Freunde, die Geschichten aus vergangenen Zeiten erzählen. Viele dieser Schiffe sind in privatem Besitz oder werden von gemeinnützigen Vereinen betrieben. Der Erhalt erfolgt oft in Eigenleistung – ein enormer ideeller und materieller Einsatz, der sich lohnt, denn viele Schiffe sind noch immer oder wieder in Fahrt. Wer sich ein Schiffssicherheitszeugnis der BG Verkehr gesichert hat, darf sogar Gäste an Bord nehmen, damit diese die traditionelle Seemannschaft hautnah erleben können.

Ein Ort voller Geschichten

Der Museumshafen ist nicht nur ein Ort für Liebhaber historischer Schiffe, sondern auch ein Platz, an dem die Hafengeschichte lebendig gehalten wird. Überall gibt es Tafeln, die die Besucher über die maritime Vergangenheit der Region informieren. Es ist ein Ort, an dem man die Seele baumeln lassen kann, während man dem Rauschen des Wassers lauscht und die frische Brise genießt. Wer mehr über die Aktivitäten im Museumshafen erfahren möchte, findet alle Informationen auf der Webseite der Hansestadt Greifswald oder auf der Facebook-Seite des Vereins.

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Heute, am 21. Mai 2026, ist der Museumshafen Greifswald ein pulsierendes Zentrum für maritime Tradition und Gemeinschaft. Hier wird Geschichte nicht nur bewahrt, sondern aktiv gelebt. Wer einmal hier war, wird diesen besonderen Ort sicher in sein Herz schließen.