Heute ist der 13.05.2026 und die Wettervorhersage für Norddeutschland verspricht alles andere als sommerliche Stimmung. Wir haben uns an den Schreibtisch gesetzt, um die neuesten Entwicklungen zu beleuchten. Wetterexperte Peter Schwarz vom ARD Wetterkompetenzzentrum hat sich zum aktuellen Wetter geäußert und warnt: Es wird kühl und regnerisch bis zum langen Himmelfahrt-Wochenende. Die Aussichten sind alles andere als rosig, und viele werden wohl auf Indoor-Aktivitäten ausweichen müssen, denn die Stabilität des Wetters lässt zu wünschen übrig.
Die Temperaturen klettern nur langsam nach oben. Am Himmelfahrtstag sind Höchstwerte von 11 Grad angekündigt. Braunschweig könnte mit bis zu 15 Grad die wärmste Region sein, während in Schwerin und Umgebung nur 11 Grad erreicht werden. In Mecklenburg-Vorpommern zeigt sich das Wetter milder, doch auch hier bleibt es wechselhaft mit Temperaturen zwischen 3 und 13 Grad. Die Nordsee hat dagegen eine höhere Wahrscheinlichkeit für trockenes Wetter, was vielleicht den einen oder anderen dazu verleiten könnte, einen Ausflug dorthin zu planen. Aber Vorsicht! Die dichten Wolken im Harz und die kühle Luft aus polarer Meereskaltluft lassen uns nicht vergessen, dass der Frühling noch nicht ganz angekommen ist.
Gewitter und stürmische Böen
Besonders interessant wird die Wetterlage in der Nacht zum Mittwoch, wenn die Gewitteraktivität nachlässt, aber tagsüber wieder auflebt. Man könnte fast sagen, das Wetter hat einen eigenen Willen! Böen mit 7 bis 8 Bft sind möglich, und im Westen könnte es lokal sogar kleinen Hagel und Sturmböen geben. An der Nordseeküste werden Böen von bis zu 55 km/h erwartet, während auf dem Brocken stürmische Böen um die 70 km/h wehen. Wer also plant, nach draußen zu gehen, sollte sich gut vorbereiten und die Wetterlage ständig im Blick behalten.
Die Nacht zum Mittwoch könnte in den höheren Lagen der Mittelgebirge sogar mit leichtem Frost aufwarten. Temperaturen bis zu -1 Grad sind nicht ausgeschlossen. Das klingt nach einer frostigen Überraschung! Während viele von uns sich auf den Frühling freuen, erinnern uns diese Wetterkapriolen daran, dass der Winter noch nicht ganz aufgegeben hat. Wer hätte gedacht, dass der Mai uns so herausfordern würde?
Klimawandel und Wetterlagen
Im Kontext dieser wechselhaften Wetterlage ist es spannend zu betrachten, wie sich das Klima in Deutschland über die Jahre entwickelt hat. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) nutzt verschiedene Referenzperioden, um das aktuelle Wetter besser einordnen zu können. Die Zeiträume 1991-2020 sind dabei besonders relevant, da sie uns einen klareren Blick auf die langfristigen Klimaentwicklungen bieten. Immerhin zeigt die Temperaturentwicklung seit 1881, dass viele Jahre als „zu kühl“ erscheinen. Das macht die momentane Wetterlage umso interessanter und lässt uns darüber nachdenken, wie wir uns in Zukunft auf solche Wetterkapriolen einstellen können.
Insgesamt bleibt zu hoffen, dass sich das Wetter bald stabilisiert und wir die sonnigen Tage an den Nord- und Ostseestränden genießen können. Im Mai strömen die Touristen in Scharen zu den Küsten, und vielleicht bringt uns der Sonntag ja eine kleine Verschnaufpause mit etwas mehr Sonne. Bis dahin heißt es: Regenjacke einpacken und auf das Beste hoffen!