Heute ist der 2. Juni 2026, und während die Sonne in Schwerin langsam hinter den Häusern verschwindet, gibt es eine wichtige Nachricht für alle Autofahrer: In der Region sind mobile Blitzer im Einsatz. Ja, du hast richtig gehört! Geschwindigkeitskontrollen stehen an vier verschiedenen Standorten auf dem Programm. Das sorgt vielleicht für ein wenig Aufregung unter den Fahrern, aber hey, immerhin geht es um die Verkehrssicherheit!
Aktuell werden die Blitzer an folgenden Orten gesichtet: An der B106 in Neumühle, wo ein Tempolimit von 70 km/h gilt, wurde um 20:29 Uhr gemeldet. Ein bisschen weiter in Sacktannen, ebenfalls an der B106, gilt ein Tempolimit von 60 km/h, und hier wurde das Blitzen schon um 18:10 Uhr registriert. In Mueß an der Alten Crivitzer Landstraße, wo das Tempolimit bei 30 km/h liegt, wurde um 15:41 Uhr kontrolliert. Und schließlich, an der Hamburger Allee in Neu Zippendorf, wo man mit 60 km/h fahren darf, wurde um 19:52 Uhr das Radar aktiviert. Die Informationen sind frisch und können sich im Laufe des Abends noch ändern – also Augen auf!
Vorschriften und Gesetze rund um Blitzer
Diese Blitzer müssen sich an eine ganze Reihe von Vorschriften und gesetzlichen Vorgaben halten, damit die erfassten Daten auch tatsächlich für Bußgeldbescheide verwendet werden können. Das Ganze ist nicht so einfach, wie es klingt: Die Messgeräte müssen zugelassen und regelmäßig geeicht werden. Du fragst dich, wer dafür verantwortlich ist? Das sind die Behörden vor Ort, und in Deutschland ist die Zuständigkeit für Geschwindigkeitsüberwachungen Ländersache – das bedeutet, dass die Regelungen je nach Bundesland variieren können.
Was viele vielleicht nicht wissen: Private Firmen dürfen keine Blitzer betreiben, denn ihre Messungen sind rechtlich nicht bindend. Das hat das Oberlandesgericht Frankfurt klargestellt. Falls du also einen Bußgeldbescheid bekommst und den Verdacht hast, dass etwas nicht stimmt, hast du das Recht, innerhalb von 14 Tagen Einspruch einzulegen. Ein Anwalt für Verkehrsrecht kann dir da sicher helfen, wenn du unsicher bist.
Bußgelder im Detail
Jetzt wird’s spannend: Was passiert eigentlich, wenn du schneller fährst als erlaubt? Innerhalb von Ortschaften gibt es ein gestaffeltes Bußgeldsystem. Wenn du zum Beispiel bis zu 10 km/h zu schnell bist, kostet dich das 30 Euro. Bei 21 bis 25 km/h zu schnell sind es schon 115 Euro und ein Monat Fahrverbot. Und ab 61 km/h über dem Limit wird’s richtig teuer – bis zu 700 Euro und drei Monate Fahrverbot können dir blühen! Das sind ganz schön heftige Summen. Also, vielleicht doch ein bisschen langsamer fahren?
Außerorts sieht es ähnlich aus, nur die Beträge sind etwas niedriger. Und auch hier gilt: Fahrverbote gibt es in der Regel nur bei Wiederholung innerhalb eines Jahres. Wer also einmal den Fuß zu fest auf dem Gaspedal hat, sollte dringend darüber nachdenken, ob das wirklich der richtige Weg ist.
Die gesetzlichen Grundlagen sind also klar, und die Blitzer in Schwerin sind nur ein Teil des großen Puzzles, das die Verkehrssicherheit auf unseren Straßen gewährleisten soll. Also, liebe Autofahrer, denkt daran: Ein bisschen mehr Vorsicht schadet nie!