Die Rostock Seawolves müssen sich leider mit einer weiteren Niederlage abfinden. Im Duell gegen den FC Bayern München, dem aktuellen Tabellenführer, endete das Spiel mit 64:86 für die Gastgeber. Dies war bereits die fünfte Niederlage in Folge für die Seawolves, die sich nun in einer schwierigen Lage befinden. Trotz der Niederlage bleibt das Team im Rennen um die Play-In-Plätze, der Rückstand auf Rang zehn beträgt nur zwei Zähler.
Das Spiel begann alles andere als vielversprechend für die Seawolves. Bayern München setzte sich schnell ab und führten nach nur 13 Minuten bereits mit 31:16. Zur Halbzeit lag Rostock mit 17 Punkten zurück (27:44). Doch die Seawolves zeigten im dritten Viertel eine bemerkenswerte Steigerung und verkürzten den Rückstand auf nur sechs Punkte (48:54). Topscorer TJ Crockett Jr. war maßgeblich an dieser Aufholjagd beteiligt. Leider musste er aufgrund von Foulproblemen auf die Bank, was die Bemühungen der Rostocker abrupt stoppte.
Fightergeist der Seawolves
Rostocks Kapitän Sid-Marlon Theis äußerte sich nach dem Spiel optimistisch und betonte, dass das Team weiterhin kämpfen wird. Trotz des schlechten direkten Vergleichs belegen die Seawolves aktuell den 12. Platz, stehen aber drei Spieltage vor Ende der Hauptrunde im Fernduell um den Play-In-Platz zehn. Um dieses Ziel zu erreichen, müssen alle drei verbleibenden Spiele gewonnen werden. Die Konkurrenz ist jedoch nicht zu unterschätzen: Die Niners Chemnitz und die EWE Baskets Oldenburg haben ebenfalls 14 Siege, jedoch einen besseren direkten Vergleich.
Im letzten Viertel konnten die Seawolves nicht mehr mithalten, während Bayern München noch einmal aufdrehte und das Viertel mit 25:9 für sich entschied. Die Zuschauerzahl von 4.065 in der Münchner Arena unterstrich die Bedeutung des Spiels und die Unterstützung der Fans. Bei den Rostockern waren Lukasz Kolenda und TJ Crockett Jr. die besten Werfer mit 17 und 14 Punkten respectively.
Ein Blick in die Zukunft
Das Restprogramm der Seawolves sieht vor, dass sie gegen Science City Jena, Rasta Vechta und die Hamburg Towers antreten müssen. Gleichzeitig müssen sie auf Ausrutscher der Konkurrenten hoffen. Die nächsten Spiele könnten entscheidend dafür sein, ob Rostock noch die Chance auf die Play-Ins erhält oder in der kommenden Saison einen Neuanfang wagen muss.
Für die Rostock Seawolves heißt es jetzt: Kopf hoch, Ärmel hochkrempeln und weiterkämpfen! Weitere Informationen rund um das Team und die aktuelle Saison finden Sie auf kicker.de.