Heute ist der 21.04.2026 und in Rostock brodelt es gewaltig. Der Streit zwischen Hansa Rostock und dem ehemaligen Hauptsponsor „28 Black“ hat eine neue Wendung genommen, denn die Mediation am Landgericht Rostock ist gescheitert. Weder die Vertreter des Fußballclubs noch die des Getränkeherstellers Splendid Drinks konnten sich auf eine Einigung einigen. Ein Sprecher des Landgerichts bestätigte, dass über den Inhalt und den Streitwert Stillschweigen vereinbart wurde, was die Situation nur noch undurchsichtiger macht.

Der Konflikt dreht sich um die Kündigung des Sponsorenvertrags, die vor zwei Jahren ausgesprochen wurde. Laut Hansa Rostock ist diese Kündigung ungerechtfertigt, während Splendid Drinks sich auf mögliche Rufschädigungen durch Vorfälle im Fanbereich beruft und die Zahlungen verweigert. Die Mediation sollte eigentlich ein langwieriges Gerichtsverfahren vermeiden, doch nun wird der Fall zurück in ein reguläres Zivilverfahren überführt, dessen Beginn jedoch noch unklar ist.

Hintergrund des Streits

Der Vertrag als Haupt- und Trikotsponsor wurde von „28 Black“ im Mai 2024, ein Jahr vor dem offiziellen Vertragsende am 30. Juni 2025, außerordentlich gekündigt. Hansa Rostock beziffert den durch die Kündigung verursachten Schaden auf rund 1,4 Millionen Euro. Ein höherer sechsstelliger Betrag wird für die Zeit von Juni 2024 bis Juni 2025 gefordert, und die Klage wurde bereits bei der Kanzlei Morrison Foerster eingereicht.

Der Streitwert soll über eine Million Euro liegen, was die Dimension des Konflikts verdeutlicht. Hansa Rostock hält die Kündigung für unwirksam, da die Unzumutbarkeit nicht nachgewiesen sei. Das gescheiterte Mediationstreffen spiegelt die tiefen Gräben wider, die zwischen den Parteien aufgerissen wurden. Ein Vergleich, der vielleicht beiden Seiten entgegengekommen wäre, konnte nicht erzielt werden.

Ausblick

Die Situation bleibt angespannt, und der Fußballclub sieht sich nicht nur finanziell unter Druck, sondern auch in seiner Reputation gefährdet. Der Ausgang dieses Rechtsstreits könnte weitreichende Folgen haben, nicht nur für Hansa Rostock, sondern auch für andere Sponsoren im Fußball, die ähnliche Bedenken haben könnten. Wie sich die Dinge entwickeln werden, bleibt abzuwarten, doch eines ist sicher: Der Streit um „28 Black“ ist noch lange nicht zu Ende.

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