Am 30. April 2026 wurde die neu sanierte Kreisstraße in Klein Schwaß (Landkreis Rostock) feierlich freigegeben. Nach einem Jahr Bauzeit, in dem rund 1,8 Millionen Euro investiert wurden, zeigt sich die Fahrbahn in neuem Glanz – erneuert in solider Asphaltbauweise. Dabei wurde nicht nur die Straße selbst aufgefrischt, sondern auch ein kombinierter Geh- und Radweg ertüchtigt und teilweise neu gebaut. Diese Maßnahmen ermöglichen nun einen durchgängigen Radweg von Bad Doberan bis nach Rostock, was für die Verkehrssicherheit in der Region von großer Bedeutung ist. Bürgermeister Leif Kaiser (CDU) äußerte sich erfreut über die gewonnene Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmer.

Doch das ist noch nicht alles. Der Kreisausschuss hat bereits zwei weitere Sanierungen von Kreisstraßen beschlossen. Eine der Maßnahmen betrifft die Erneuerung der Asphaltdecke zwischen Vogtshagen und Poppendorf auf knapp drei Kilometern, die für die Sommerferien 2026 geplant ist und geschätzte Kosten von rund 800.000 Euro verursachen wird. Zudem wurde eine Ausschreibung für die Sanierung der Kreisstraße zwischen Teschendorf und der B110 eingeleitet. Der ursprünglich veranschlagte Kostenvoranschlag von 1,5 Millionen Euro für 1.300 Meter wurde jedoch als zu teuer erachtet. Die Denkmalschutzbehörde lehnte die Verwendung von originalen Granitsteinen ab, was zu einer Anpassung des Plans führte.

Änderungen und Einsparungen

Der Bauausschuss schlug vor, gerumpeltes Betonsteinpflaster zu verwenden, das maschinell verlegt werden kann. Diese Änderung der Materialwahl könnte rund 300.000 Euro einsparen, was die Kosten für die Sanierung erheblich reduziert. Der Kreisausschuss entschied sich letztlich für die Verwendung des Betonsteinpflasters, was nicht nur einen finanziellen Vorteil darstellt, sondern auch die Bauarbeiten effizienter gestalten wird.

Im Hinblick auf die bereits durchgeführten Straßenbauarbeiten in Klein Schwaß, die im dritten Teilbauabschnitt stattfanden, wird die Durchfahrt für den Fahrzeugverkehr ab Montag, dem 15. September 2025, bis voraussichtlich Montag, dem 6. Oktober 2025, voll gesperrt sein. Diese Maßnahme erfolgt aus sicherheitstechnischen Gründen, insbesondere aufgrund der Engstelle am Bahnübergang. Die Umleitung führt über den Groß Schwaßer Weg und den Am Westfriedhof zum Barnstorfer Ring. Nach der Fertigstellung wird die Ausfahrt von der Bahnhofstraße in Richtung Kritzmow/Parkentin wieder möglich sein, was den Anwohnern und Verkehrsteilnehmern zugutekommt.

Infrastruktur und Verkehrsanbindung

Insgesamt zeigt sich, dass die Investitionen in die Straßeninfrastruktur nicht nur die Sicherheit erhöhen, sondern auch den ländlichen Raum besser an die Ballungszentren anbinden. Die Entwicklung der Verkehrswege ist ein zentrales Anliegen, das auch in anderen Bundesländern wie Hessen verfolgt wird, wo eine umfassende Planung und Durchführung von Straßenbauprojekten erfolgt. Der Bund stellt hierfür die notwendigen Mittel bereit, um sowohl Neubauten als auch die Erhaltung bestehender Straßen zu sichern.

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Die Maßnahmen in Klein Schwaß sind somit Teil eines größeren Plans zur Verbesserung der Verkehrsinfrastruktur in der Region, die sowohl den lokalen Bedürfnissen als auch den übergeordneten Verkehrsströmen Rechnung trägt. Die Anpassungen und neuen Wege werden nicht nur für eine bessere Anbindung sorgen, sondern auch die Lebensqualität der Anwohner steigern.